Anforderungen für die Microsoft SQL Server-Datenbankerstellung

Wichtiger Hinweis:

  • Oracle Hyperion Financial Management (HFM) wird nicht auf SQL Server-Instanzen unterstützt, bei denen die Masterdatenbank mit einer binären Sortierung (BIN oder BIN2) erstellt wurde, wie z.B. SQL_Latin1_General_CP850_BIN2.

  • Bei binären Sortierungen von Instanzen wird SQL Server aufgefordert, Informationsmeldungen (z.B. SET LANGUAGE, USE <database>) auszugeben, die später dazu führen, dass keine Verbindung zu Financial Management-(HFM-)Anwendungen hergestellt werden kann.

Wenn Sie eine Microsoft SQL Server-Datenbank zur Verwendung als Repository erstellen, sollten Sie folgende Optionen festlegen:

  • ALTER DATABASE DATABASE_NAME COLLATE SQL_Latin1_General_CP1_CI_AS

  • Legen Sie Folgendes fest: READ_COMMITTED_SNAPSHOT = ON (für Financial Management ist folgende Einstellung erforderlich: READ_COMMITTED_SNAPSHOT = OFF).

  • Legen Sie Folgendes fest: ALLOW_SNAPSHOT_ISOLATION = ON (für Financial Management ist folgende Einstellung erforderlich: ALLOW_SNAPSHOT_ISOLATION = OFF).

  • Wählen Sie beim Einrichten der Sicherheitseinstellungen für die Datenbank die Authentifizierungsoption für SQL Server und Windows aus.

Oracle empfiehlt, dem Benutzernamen ein Präfix hinzuzufügen, das dem bei der Konfiguration verwendeten RCU-Schemapräfix entspricht.

Sie müssen außerdem eine Datenbank erstellen, die mit dem Repository Creation Utility (RCU) verwendet wird.

Führen Sie für die RCU-Datenbank die folgenden Abfragen aus:

ALTER DATABASE DATABASE_NAME SET READ_COMMITTED_SNAPSHOT ON

ALTER DATABASE DATABASE_NAME COLLATE LATIN1_GENERAL_CS_AS