Sun Cluster 3.1 10/03 Handbuch Softwareinstallation

Konfigurationsbeispiel für Solstice DiskSuite/Solaris Volume Manager

Das folgende Beispiel hilft, den Prozess für die Ermittlung der Anzahl von Plattenlaufwerken zu erklären, die in jeden Plattensatz aufgenommen werden sollen. In diesem Beispiel werden drei Speichergeräte verwendet. Die vorhandenen Anwendungen laufen auf NFS (zwei Dateisysteme mit jeweils 5 GB) und zwei ORACLE-Datenbanken (eine mit 5 GB und eine mit 10 GB).

Die folgende Tabelle zeigt die Berechnungen, mit denen die Anzahl der Plattenlaufwerke ermittelt wird, die in der Beispielskonfiguration benötigt werden. In einer Konfiguration mit drei Speichergeräten benötigen Sie 28 Plattenlaufwerke, die möglichst gleichmäßig auf die drei Speichergeräte aufgeteilt werden sollten. Beachten Sie, dass den 5-GB-Dateisystemen ein zusätzliches GB Speicherplatz gegeben wurde, da die Anzahl der erforderlichen Plattenlaufwerke aufgerundet wurde.

Tabelle B–2 Ermitteln der für eine Konfiguration erforderlichen Anzahl von Plattenlaufwerken

Verwendung 

Daten 

Erforderlicher Plattenspeicherplatz 

Erforderliche Plattenlaufwerke 

nfs1

5 GB 

3x2,1-GB-Platten * 2 (Spiegelung) 

nfs2

5 GB 

3x2,1-GB-Platten * 2 (Spiegelung) 

oracle1

5 GB 

3x2,1-GB-Platten * 2 (Spiegelung) 

oracle2

10 GB 

5x2,1-GB-Platten * 2 (Spiegelung) 

10 

Die folgende Tabelle zeigt die Zuweisung von Plattenlaufwerken zu den zwei Plattensätzen und vier Datendiensten.

Tabelle B–3 Aufteilung der Plattensätze

Plattensatz 

Datendienste 

Plattenlaufwerke 

Speichergerät 1 

Speichergerät 2 

Speichergerät 3 

dg-schost-1

nfs1, oracle1

12 

dg-schost-2

nfs2, oracle2

16 

Zunächst werden vier Plattenlaufwerke auf jedem Speichergerät (insgesamt 12 Platten) dg-schost-1 und fünf oder sechs Plattenlaufwerke auf jedem Speichergerät (insgesamt 16 Platten) dg-schost-2 zugewiesen.

Keinem Plattensatz werden Hot-Spare-Platten zugewiesen. Ab einer Hot-Spare-Platte pro Speichergerät und Plattensatz wird ein Laufwerk Hot-Spare-fähig, wodurch die volle bidirektionale Spiegelung wiederhergestellt wird.