Mittels Top-Down-Schätzung können einzelnen Vorgängen Einheiten für Arbeits-, Maschinen- und/oder Materialressourcen mit spezifischer Gewichtung zugewiesen werden.
Um Top-Down-Schätzungen durchführen zu können, müssen Sie den einzelnen PSP-Elementen und -Vorgängen zuerst Schätzungsgewichtungen zuweisen. Sie können den Schätzungsumfang je nach PSP-Element und -Ressource begrenzen. Wenn Sie eine Top-Down-Schätzung entwickelt haben, können Sie sie als Referenz oder zur späteren Verwendung speichern oder sie sofort auf das Projekt anwenden. Wenn Sie eine Schätzung anwenden, werden restliche Arbeits- und Maschineneinheiten für noch nicht gestartete bzw. in Bearbeitung befindliche Vorgänge sowie die Ressourcenzuweisung für Vorgänge innerhalb des Schätzungsumfangs aktualisiert. Abgeschlossene Vorgänge, also Vorgänge mit Resteinheiten gleich Null, werden durch die Top-Down-Schätzung nicht beeinflusst. Top-Down-Schätzungen haben keine Auswirkung auf die Projektausgaben.
Bevor Sie eine Top-Down-Schätzung durchführen, sollten Sie zunächst die Anzahl Gesamteinheiten an Arbeits- und Maschinenressourcen ermitteln, auf die die Schätzung angewendet werden soll. Diese Information lässt sich aus bisherigen Erfahrungswerten mit vergleichbaren Projekten ableiten. Bei Schätzungen von Projekten im Bereich Informationstechnologie kann die Option "Funktionspunkt" hilfreich sein.
Materialressourcen müssen einzeln ausgewählt werden, da ihre Maßeinheiten voneinander abweichen können.
Top-Down-Schätzungen anhand bisheriger Erfahrungswerte durchführen (nur P6 Professional)
Top-Down-Schätzungen anhand von Funktionspunkten durchführen (nur P6 Professional)
Gespeicherte Top-Down-Schätzungen auf ein Projekt anwenden (nur P6 Professional)
Rechtliche Hinweise
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Letzte Veröffentlichung Montag, 2. Mai 2016