Writeback-Einschränkungen

Benutzer können per Writeback Daten in jede Datenquelle zurückschreiben, die die Ausführung von SQL-Abfragen aus Oracle Analytics zulässt.

Beachten Sie die folgenden Einschränkungen beim Konfigurieren des Writebacks:

  • Numerische Spalten dürfen nur Zahlen enthalten. Sie dürfen keine Datenformatierungszeichen enthalten, wie Dollarzeichen ($), Rautezeichen (#), Prozentzeichen (%) usw.

  • Textspalten dürfen nur Zeichenfolgendaten enthalten.

  • Wenn ein angemeldeter Benutzer bereits ein Dashboard mit einer Analyse anzeigt, bei der Daten anhand des Writebacks geändert wurden, werden die Daten nicht automatisch im Dashboard aktualisiert. Um die aktualisierten Daten anzuzeigen, muss der Benutzer das Dashboard manuell aktualisieren.

  • Sie können den Vorlagenmechanismus nur mit Tabellenansichten und nur für Einzelwertdaten verwenden. Der Vorlagenmechanismus wird nicht für Pivot-Tabellenansichten oder andere Ansichtstypen und nicht für mehrwertige Daten oder Dropdown-Spalten mit Einzelwertdaten unterstützt.

  • Alle Werte in Writeback-Spalten sind bearbeitbar. Außerhalb des Druckversionskontextes werden bearbeitbare Felder so angezeigt, als hätte der Benutzer die Berechtigung Zurückschreiben in Datenbank. Wenn allerdings eine logische Spalte einer veränderbaren physischen Spalte zugeordnet ist, gibt die logische Spalte Werte für mehrere Ebenenschnittmengen zurück. Dieses Szenario kann Probleme verursachen.

  • Jedes Feld in einer Analyse kann als Writeback-Feld gekennzeichnet werden, selbst wenn es nicht von der erstellten Writeback-Tabelle abgeleitet wurde. Sie können den Writeback-Vorgang jedoch nicht erfolgreich ausführen, wenn die Tabelle nicht für das Writeback aktiviert ist. Der Inhaltsdesigner ist dafür verantwortlich, Felder richtig zu taggen.

  • Eine Vorlage kann andere SQL-Anweisungen als insert und update enthalten. Die Writeback-Funktion übergibt diese Anweisungen an die Datenbank. Oracle unterstützt jedoch nicht die Verwendung von anderen Anweisungen als insert oder update und rät davon ab.

  • Oracle Analytics führt nur eine minimale Validierung der Dateneingabe durch. Wenn das Feld numerisch ist und der Benutzer Textdaten eingibt, erkennt Oracle Analytics den Fehler und verhindert die Übergabe der ungültigen Daten an die Datenbank. Andere Arten ungültiger Dateneingaben (Werte außerhalb des gültigen Bereichs, Mischung aus Text und Zahlen usw.) werden allerdings nicht erkannt. Wenn der Benutzer auf die Writeback-Schaltfläche klickt und einen Einfüge- oder Aktualisierungsvorgang mit ungültigen Daten ausführt, wird eine Fehlermeldung von der Datenbank angezeigt. Dann kann der Benutzer die fehlerhafte Eingabe korrigieren. Inhaltsdesigner können Hilfetext für Benutzer in die Writeback-Analyse aufnehmen, wie "Die Eingabe gemischter alphanumerischer Werte in ein numerisches Datenfeld ist nicht zulässig".

  • Der Vorlagenmechanismus eignet sich nicht für die Eingabe zufälliger neuer Datensätze. Verwenden Sie ihn also nicht als Tool für die Dateneingabe.

  • Beim Erstellen einer Tabelle für das Writeback muss mindestens eine Spalte vorhanden sein, die keine Writeback-Funktion enthält, aber dafür Werte ungleich Null, die für jede Zeile eindeutig sind.

  • Writeback-Analysen unterstützen keinen Drilldown. Da die Tabellenstruktur beim Drilldown geändert wird, funktioniert die Writeback-Vorlage dann nicht.

    Achtung:

    Der Vorlagenmechanismus schreibt die Benutzereingabe direkt in die Datenbank. Für die Sicherheit der physischen Datenbank sind Sie selbst verantwortlich. Speichern Sie Writeback-Datenbanktabellen zur optimalen Sicherheit in einer eigenen Datenbankinstanz.