Standarddateispeicherorte

Standarddateispeicherort

Unter Windows verwendet EPM Automate standardmäßig den Ordner ProgramData\Oracle\EPM Automate als Speicherort für:

Hinweis:

Wenn Sie keinen Pfad angeben, wenn Sie die Ausgabe eines Befehls in eine Datei umleiten (z.B. empautomate listfiles >> myfile.txt), wird die Datei in dem aktuellen Verzeichnis erstellt, in dem EPM Automate ausgeführt wird (standardmäßig Program Files\Oracle\EPM Automate\bin) und nicht im Verzeichnis ProgramData\Oracle\EPM Automate. Wenn Sie keinen Schreibzugriff auf das aktuelle Arbeitsverzeichnis haben, leiten Sie die Ausgabe in ein Verzeichnis um, in dem Sie Schreibzugriff haben.
Unter Linux ist der Standarddateispeicherort das aktuelle Verzeichnis, in dem der EPM Automate-Befehl aufgerufen wird.

Wenn der als Parameter für einen EPM Automate-Befehl angegebene Dateiname nicht am Standardspeicherort vorhanden ist, geben Sie den vollqualifizierten Dateinamen an.

Inbox und Outbox

Die Speicherorte für Inbox und Outbox können je nach Oracle Fusion Cloud Enterprise Performance Management-Geschäftsprozessen unterschiedlich sein. Sie verwenden die Inbox, um Dateien hochzuladen, die Sie importieren oder anderweitig mit anderen Geschäftsprozessen als Profitability and Cost Management-Prozessen verarbeiten möchten. Die Komponente Datenmanagement kann Dateien in der Inbox oder in einem darin enthaltenen Verzeichnis verarbeiten.

In der Regel speichert Cloud EPM Dateien, die Sie über die Geschäftsprozesse erstellen, z.B. Exportdateien für Daten oder Metadaten, in der Outbox.

  • Der Zugriff auf die Inbox, in die EPM Automate Dateien hochlädt, und die Outbox, in der Dateien für den Download gespeichert werden, erfolgt über diese Anwendungen. Sie müssen an diesen Speicherort Dateien hochladen, wenn Sie diese mit einem Prozess verarbeiten möchten, der zu diesen Anwendungen gehört. Sie können auch Dateien in die Outbox hochladen.
    • Planning
    • Planning Modules
    • Account Reconciliation
    • Financial Consolidation and Close
    • Tax Reporting
    • Narrative Reporting
    • Enterprise Profitability and Cost Management

    Sie können den Explorer für Inbox/Outbox verwenden, um die Dateien zu durchsuchen, die am Standardspeicherort gespeichert sind. Anwendungs-Snapshots, die Sie mit EPM Automate erstellen, werden nicht im Explorer für Inbox/Outbox aufgeführt. Sie können sie in der Registerkarte "Snapshots" von Migration anzeigen.

  • Dateien, die mit einem Profitability and Cost Management-Prozess verarbeitet werden sollen, müssen in profitinbox hochgeladen werden. Sie können auch Dateien in profitoutbox hochladen. Dateien, die von Profitability and Cost Management-Prozessen exportiert wurden, werden in profitinbox gespeichert. Verwenden Sie den Dateiexplorer, um diese Dateien zu durchsuchen.
  • Dateien, die mit Data Management verarbeitet werden sollen, müssen in der Inbox oder in einem zugehörigen Unterordner verfügbar sein. Standardmäßig werden Dateien, die mit der Komponente Datenmanagement exportiert wurden, in der Outbox gespeichert. Datenmanagement-Berichtsausgaben werden hingegen in der Komponente Datenmanagement im Ordner outbox/report gespeichert. Verwenden Sie den Dateibrowser von Data Management, um diese Dateien zu durchsuchen.
  • Oracle Enterprise Data Management Cloud verwendet den Standardspeicherort für den Import und Export von Dateien, die hochgeladen, kopiert oder heruntergeladen werden. Dateien im Standardspeicherort können mit dem Befehl ListFiles angezeigt werden.

Logdateien

Bei jeder Ausführung eines EPM Automate-Befehls wird eine Debuggingdatei erstellt, die automatisch gelöscht wird, wenn der Befehl erfolgreich ist. Wenn während der Befehlsausführung ein Fehler auftritt, wird die Debuggingdatei für den nicht erfolgreichen Befehl unter ProgramData\Oracle\EPM Automate (Windows) oder home/user/epmautomate/bin (Linux/UNIX) verwaltet.

EPM Automate-Debuggingdateien verwenden die folgende Namenskonvention:

commandname_date_timestamp.log. Wenn Sie z.B. am 23. November 2025 um 09:28:02 einen listfiles-Befehl ausführen, der nicht erfolgreich ist, lautet der Name der Debuggingdatei listfiles_23_11_2025_09_28_02.log.

Die Erstellung der Debuggingdatei für einen nicht erfolgreichen Befehl kann nicht deaktiviert werden. Sie können aber Debugginginformationen und die Befehlsausgabe in eine Datei in einem anderen Verzeichnis schreiben, indem Sie am Ende des Befehls -d zusammen mit einem Debuggingdateinamen sowie Fehler und Outputstreams anhängen (-d >> c:\logs\LOG_FILE_NAME.log 2>&1), wie im folgenden Windows-Beispiel gezeigt:

epmautomate listfiles -d >> c:\logs\listfiles.log 2>&1