Datenquellen definieren, wie Raster und Tabellen unter "Berichte" mit Cloud-Datenquellen verbunden werden.
In Narrative Reporting-Deployments:
Verbindungen müssen vom Serviceadministrator mit einem nativen Benutzer und nicht mit einem SSO-Benutzer definiert werden, um Berichte mit den verschiedenen unterstützten Datenquellen zu verbinden. Eine Datenquelle definiert einen bestimmten Cube oder ein bestimmtes relationales Schema, zu dem eine Verbindung hergestellt werden soll.
Verbindungen optimieren die Erstellung und Verwaltung von Datenquellen für Berichte und bieten einen einzelnen Bereich für die Verwaltung von Zugangsdaten für mehrere Cubes in einer Anwendung.
Beim Erstellen oder Bearbeiten einer Verbindung können Sie Cubes auswählen, die als Datenquellen hinzugefügt werden sollen. Datenquellenartefakte in der Bibliothek können optional auch verwendet werden, um Verbindungen zu Cubes aufrechtzuerhalten. Dies kann jedoch auch in Verbindungen ausgeführt werden. Datenquellen verwenden die Verbindungen als Container für übergeordnete Artefakte. Beim Erstellen oder Bearbeiten einer Datenquelle können Sie die zu verwendende Verbindung und einen Cube aus dieser Verbindung auswählen. Wenn eine Verbindung zu einem unterstützten Cloud EPM-Geschäftsprozess für das Systemreporting besteht, werden die entsprechenden relationalen Schemas beim Einrichten einer eingefügten Tabelle angezeigt.
Wenn Benutzer in Narrative Reporting auf einen Bericht zugreifen, wird ihre Benutzer-ID an die Datenquelle übergeben, sodass ihre Cube-Zugriffsberechtigungen (Daten- und Elementsicherheit) auf die Berichtsergebnisse angewendet werden.
Mit Verbindungen können Sie über eine Remotebibliothek auch auf Reportingartefakte in Oracle Fusion Cloud Enterprise Performance Management-Plattforminstanzen in derselben Domain zugreifen. In der Narrative Reporting-Bibliothek können Benutzer Remotebibliotheken nach Reportingartefakten durchsuchen, um Berichte zu öffnen oder von der Cloud EPM -Plattform in Narrative Reporting zu kopieren.
Hinweis:
Remotebibliotheken dürfen nur aktiviert werden, wenn sie regelmäßig verwendet werden und regelmäßig darauf zugegriffen wird, wobei die unter Verbindungen definierten Zugangsdaten immer gültig sind. Wenn zum ersten Mal in einer Session auf die Bibliothek und die zugehörigen Karten (z.B. Berichte, Bücher usw.) zugegriffen wird, prüft das System alle Verbindungen mit aktivierten Remotebibliotheken. Wenn der Zugriff auf die Remoteverbindung aufgrund abgelaufener Zugangsdaten oder einer nicht verfügbaren Instanz nicht möglich ist, kann es beim Zugriff auf die Bibliothek und die zugehörigen Karten zu erheblichen Performanceeinbußen kommen.
Es wird empfohlen, Remotebibliotheken nur für Verbindungen zu aktivieren, wenn regelmäßiger Zugriff auf Reportingartefakte erforderlich ist. Halten Sie außerdem die Zugangsdaten für die Verbindung auf dem neuesten Stand, und heben Sie bei veralteten oder nicht verwendeten Verbindungen die Auswahl der Option Bibliothek aktivieren auf.
Datenquellen ermöglichen die Verwaltung Ihrer Verbindungen auf zwei Ebenen:
Globale Änderungen: Sie können alle Berichte, die eine bestimmte Verbindung verwenden, so ändern, dass sie eine andere Verbindung verwenden. Beispiel: Alle Berichtsraster mit Verbindung zu server1:cubetype1 werden jetzt mit server2:cubetype2 verbunden.
Selektive Änderungen: Sie können die Verbindung für ausgewählte Berichte zu einer Datenquelle in eine andere Datenquelle ändern. Beispiel: Sie haben zwei Datenquellenverbindungen erstellt, und die Hälfte Ihrer Berichtsraster ist mit connection1 verbunden, während die andere Hälfte mit connection2 verbunden ist. Sie können die Verbindungsdetails entweder für connection1 oder connection2 ändern, ohne dass dies Auswirkungen auf die anderen Raster hat.
Unterstützte Datenquellen sind unter anderem:
Oracle Fusion Enterprise Performance Management, verwendet für:
Enterprise Profitability and Cost Management
FreeForm
Planning und Planning-Module
Financial Consolidation and Close
Tax Reporting
Oracle Essbase
Oracle Fusion Cloud EPM Profitability and Cost Management
Oracle Fusion Cloud Essbase
Oracle Essbase-On-Premise-Deployment
Hinweis:
Bei der Benutzer-ID, die bei Narrative Reporting angemeldet ist und die Verbindungen erstellt, und der Administrator-ID in den Verbindungen muss es sich um dieselbe Benutzer-ID handeln.
Die Administrator-ID sowohl für Narrative Reporting als auch für Verbindungen muss zu einem nativen Benutzer gehören. Sie darf nicht zu einem Single Sign-On-(SSO-)Benutzer gehören. Weitere Informationen finden Sie unter Benutzerzugangsdaten für SSO-fähige Cloud EPM- und Oracle Enterprise Data Management Cloud-Umgebungen verwalten in der Dokumentation Erste Schritte für Administratoren.
Beim Verbinden von Narrative Reporting mit Cloud EPM-Datenquellen muss die Versionsnummer von Narrative Reporting mit der Versionsnummer der Cloud EPM-Datenquelle übereinstimmen. Das ist für die Funktion Remotebibliothek sowie die Kompatibilität zwischen Narrative Reporting und dem ADM-Treiber der Cloud EPM-Plattform erforderlich, der für Daten- und Elementabfragen für die Cubes der Cloud EPM-Plattform verwendet wird.
In Enterprise Performance Management Cloud-Deployments:
Datenquellen werden basierend auf den Cloud EPM-Anwendungs-Cubes, die sich in der Instanz befinden, automatisch erstellt. Sie müssen nicht manuell erstellt oder verwaltet werden. Sie können Cubes nur in derselben Cloud EPM-Instanz verwenden.
Für Narrative Reporting-Deployments: