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Versionshinweise zu Sun ONE Messaging Server 6.0

Versionshinweise zu Sun™ ONE Messaging Server 6.0

Version 6.0

Teilenummer 817-4619-10

8. Dezember 2003

Diese Versionshinweise enthalten wichtige Informationen, die zum Zeitpunkt der Herausgabe der Version 6.0 von Sun™ Open Net Environment (Sun ONE) Messaging Server bekannt waren. Hier werden neue Funktionen, Verbesserungen, bekannte Einschr�nkungen und Probleme, technische Hinweise und andere Informationen behandelt. Lesen Sie dieses Dokument vor der Installation und Verwendung von Sun ONE Messaging Server 6.0 (Messaging Server).

Die neueste Ausgabe dieser Versionshinweise finden Sie auf der Sun ONE-Website f�r Dokumentationen: http://docs.sun.com/prod/sunone. Besuchen Sie diese Website vor der Installation und Konfiguration Ihrer Software und sp�ter regelm��ig, um stets die neuesten Versionshinweise und Handb�cher verf�gbar zu haben.

Diese Versionshinweise sind in die folgenden Abschnitte aufgegliedert:


Hinweis

Setzen Sie Sun ONE Messaging Server Version 6.0 erst dann f�r Produktionszwecke ein, wenn Sie Sun ONE Messaging Server 6.0 Patch 1 installiert haben.



�nderungsprotokoll

Tabelle 1  �nderungsprotokoll 

Datum

Beschreibung der �nderungen

8. Dezember 2003

Erste Fassung dieser Versionshinweise wurde freigegeben.


Einf�hrung in Messaging Server Version 6.0

Messaging Server ist eine hochleistungsf�hige, extrem sichere Messaging-Plattform f�r Tausende bis Millionen von Benutzern. Das Produkt enth�lt umfangreiche Sicherheitsfunktionen zur besseren Gew�hrleistung der Kommunikationsintegrit�t �ber Benutzerauthentifizierung, Sitzungsverschl�sselung und eine geeignete Inhaltsfilterung zur Vermeidung von Spam und Viren. Mit Messaging Server k�nnen Unternehmen und Dienstanbieter sichere, zuverl�ssige Messaging-Services f�r ganze Gruppen von Angestellten, Partnern und Kunden bereitstellen.


Neue Funktionen in Messaging Server Version 6.0

Messaging Server stellt eine leistungsf�hige und flexible L�sung f�r die Bed�rfnisse von Unternehmen und Messaging-Hosts aller Gr��en im E-Mail-Verkehr dar, da es offene Internet-Standards verwendet.

In diesem Abschnitt werden die folgenden Themen beschrieben:

Neue Funktionen

In diesem Abschnitt werden die neuen Funktionen beschrieben, die in dieser Version von Messaging Server neu enthalten sind. Diese Informationen sind wie folgt strukturiert:

Automatische Erkennung arabischer Zeichen

Ein neues auto_ef-Programm zur automatischen Erkennung arabischer Zeichens�tze wurde aufgenommen.

Sie k�nnen das auto_ef-Programm aus dem Konvertierungskanal aufrufen, um die meisten unbenannten oder falsch benannten Textnachrichten in arabischen Zeichens�tzen zu erkennen und zu beschriften. Diese nicht oder fehlerhaft beschrifteten Nachrichten werden von Yahoo oder Hotmail normalerweise in arabischer Schrift gesendet.

Ohne korrekte Zeichensatzbeschriftung k�nnen viele Mail-Clients die Nachrichten nicht richtig anzeigen.

Wenn eine Nachricht Header mit dem Inhaltstyp MIME enth�lt, untersucht und verarbeitet das auto_ef-Programm nur diejenigen Header, die den Inhaltstyp „text/plain“ aufweisen. Wenn eine Nachricht nicht mit einem Header mit dem Inhaltstyp MIME gekennzeichnet ist, f�gt auto_ef unbedingt den Inhaltstyp „text/plain“ hinzu.

Gehen Sie wie folgt vor, um dieses Programm zu aktivieren:

  1. Bearbeiten Sie die Zuordnungsdatei im Verzeichnis /opt/SUNWmsgsr/config, um einen Konvertierungskanal f�r den gew�nschten Quell- und Zielkanal zu aktivieren. Um einen Konvertierungskanal f�r alle Mails zu aktivieren, die �ber das Internet bei Ihren lokalen Benutzern eingehen, nehmen Sie in Ihre Zuordnungsdatei einen Abschnitt folgender Art auf:
  2. CONVERSIONS

        IN-CHAN=tcp*;OUT-CHAN=ims-ms;CONVERT YES

    Beachten Sie, dass der IN- und der OUT-Kanal von Ihrer Konfiguration abh�ngen. Wenn die Bereitstellung auf einem Relay-MTA erfolgt, m�ssen Sie die Kan�le entsprechend Ihrer Konfiguration bearbeiten. Beispiel:

    IN-CHAN=tcp*;OUT-CHAN=tcp*;CONVERT YES

    Sie k�nnen auch eine Aktivierung f�r alle Kan�le durchf�hren:

    IN-CHAN=*;OUT-CHAN=*;CONVERT YES

  3. Erstellen Sie eine Konvertierungsdatei im Verzeichnis /opt/SUNWmsgsr/config, das Eigentum des Messaging Server-Benutzers und f�r diesen lesbar ist und das folgende Elemente enth�lt:
  4. !

    in-channel=*; out-channel=*;

    in-type=text; in-subtype=*;

    parameter-copy-0=*; dparameter-copy-0=*;

    original-header-file=1; override-header-file=1;

    command="/opt/SUNWmsgsr/lib/arabicdetect.sh"

    !

  5. Kompilieren Sie die MTA-Konfiguration mit folgendem Befehl:
  6. /opt/SUNWmsgsr/sbin/imsimta cnbuild

  7. Der Neustart erfolgt mit folgendem Befehl:
  8. /opt/SUNWmsgsr/sbin/imsimta restart

Dokumentation

Folgende B�cher wurden in den Dokumentationssatz von Messaging Server aufgenommen:

Installation

Folgende Funktionen wurden zur Messaging Server-Installation hinzugef�gt:

Nachrichtenspeicher und Nachrichtenspeicherzugriff

Folgende neuen Funktionen wurden zum Nachrichtenspeicher und Nachrichtenspeicherzugriff hinzugef�gt:

Messenger Express

Folgende Funktionen wurden zu Messenger Express hinzugef�gt:

MMP

Folgende MMP-Funktionen sind neu:

�berwachung

Folgende �berwachungsfunktionen sind neu:

MTA

Folgende MTA-Funktionen sind neu:

Sonstiges

Messaging Server bietet nun folgende M�glichkeiten:

Verworfene Funktionen

Die Unterst�tzung f�r folgende Funktionen wird in einer sp�teren Version m�glicherweise nicht mehr vorhanden sein:

MTA-Zugriff auf Datenbankdateien und die imsimta-Tools zur Bearbeitung von MTA-Datenbankdateien

Direkte Bearbeitung von MTA- und MMP-Konfigurationsdateien

In einer sp�teren Version wird ein Befehlszeilen-Tool enthalten sein.

Verwendung der Abschnitte [PERIODIC_JOB=] in der Datei job_controller.cnf. (4907007)

Die im Lieferumfang von iMS enthaltenen Standardeintr�ge wurden in den neuen Scheduler-Prozess verschoben und aus der Datei job_controller.cnf entfernt. Insbesondere gilt Folgendes:

Vom Kunden bereitgestellte Plugins f�r IMAP, POP oder Messenger Express

Die Plugin-API f�r Messenger Express-Authentifizierung wird in dieser Version unterst�tzt: Es sollte jedoch vorzugsweise Identity Server f�r die Konfiguration von Single Sign-On verwendet werden. Plugins f�r Client-Zertifikatszuordnung werden nicht mehr unterst�tzt.

Unterst�tzung f�r Ident-Protokoll

Zu den verworfenen Funktionen geh�ren die MTA-ident*-Schl�sselw�rter und die Unterst�tzung f�r ident-Benutzernamen in Zugriffskontrollfiltern. Die indentnone*-Schl�sselw�rter werden weiterhin unterst�tzt.

Web-Befehlszeilenschnittstellen f�r Delegated Administrator

Diese Schnittstellen wurden durch neue Befehlszeilen-Tools ersetzt, die mit Identity Server integriert sind. Die neuen Tools unterst�tzen nicht die fr�heren Dienstprogramme von Sun ONE Delegated Administrator for Messaging (Delegated Administrator).

MMP-Option SECTION

Die optionale Option SECTION f�r die Option INSTANCENAME des MMP-Konfigurationsparameters ServiceList wurde verworfen und wird in einer sp�teren Version entfernt.

Die Befehle imsimta start und imsimta stop

Die Befehle imsimta start und imsimta stop wurden durch start-msg und stop-msg ersetzt. Die Befehle imsimta start und imsimta stop werden in einer sp�teren Version entfernt.


Hinweis

Weitere Informationen zu den Befehlen start-msg und stop-msg finden Sie im Handbuch Sun ONE Messaging Server Administrator’s Guide.


Nicht mehr verf�gbar

Die folgenden Funktionen wurden in einer fr�heren Version verworfen und werden nicht mehr unterst�tzt:

In Messaging Server 6.0 behobene Fehler

In Tabelle 7 werden die wichtigsten behobenen Fehler der Version 6.0 von Messaging Server aufgef�hrt.

Tabelle 7  Behobene Fehler in Messaging Server 6.0 

Nummer

Beschreibung

4531060

CU erfordert Mail-Filter-Funktion in Messenger Express.

4531062

Messenger Express bietet keine �bersetzung in andere Sprachen.

4533147

Bereinigungs-/Ablauffunktion ist nicht skalierbar.

4536517

SSO ist nicht kompatibel mit der Umgebung bei gro�en Unternehmen/f�r Hosting.

4536650

imsbackup und imsrestore k�nnen keine Dateien verarbeiten, die gr��er sind als 2 GB.

4536985

SSO unterst�tzt nicht mehrere Dom�nen.

4537344

NscpMsg.sh verarbeitet local.snmp.enable nicht ordnungsgem��.

4537542

Probleme mit der Serverleistung beim Suchen nach freigegebenen Ordnern.

4538203

Probleme mit MMP-Servern w�hrend der Zertifikatsauthentifizierung der Clients, wenn die Anmeldeinformationen f�r die Speicherverwaltung falsch konfiguriert sind.

4538311

Das POP3-Protokoll sollte die Statistik f�r die Mailbox des Benutzers ausgeben.

4538489

Quotacheck-Optionen funktionieren nicht einwandfrei.

4538645

libmitamap.so extrahiert keine Namen aus der Datei imta_tailor.

4539521

Anforderung an „imta“ f�r die Protokollierung detaillierterer Informationen zu: Fehlerstatus Q und smtp;250.

4540177

Das Installationsprogramm sollte den Anschluss anhand der IP-Adresse �berpr�fen.

4540197

Webmail sollte UTF-8 verwenden, wenn der Browser UTF-8 unterst�tzt.

4541710

Der R�ckruf store notifyplugin peruserflag muss die Anzahl der gezeigten Nachrichten weitergeben.

4541711

Der R�ckruf store notifyplugin peruserflag muss die Anzahl der vorhandenen Nachrichten weitergeben.

4614439

Durch das Senden von Anh�ngen mit langen Namen �ber iMS5.0p3 oder iMS5.1 mit InterScan wird der Dateiname besch�digt.

4615860

Empfangen von Mail nicht m�glich, wenn ims-default-quota auf mehr als 2 GB gesetzt ist.

4618566

Verringerte Ausfallzeit bei Wiederherstellung von Unterordnern auf Verlangen.

4621317

Das mail.log_current-Protokoll h�lt an, wenn die Datei eine Gr��e von 2 GB erreicht.

4641028

RFE: Speicherplatzbegrenzung f�r Mails f�r Virtual Domain muss aktiviert werden.

4660299

ims_dssetup.pl schl�gt f�r iDS 5.1 fehl, wenn das LDAP-Passwort Shell-Metazeichen enth�lt.

4709028

Die Speicherbenachrichtigung sollte Ereignisse aus der Verwaltungs-Proxy-Authentifizierung ignorieren.

4709477

RFE: Mail-Filter-Kombinationen f�hren zu Fehlern bei der Filterbewertung.

4710559

Webmail �berpr�ft das Attribut mailhost nicht, wenn die Mailboxen vorhanden sind.

4725043

check_mailhost sollte local.imta.hostnamealiases anstelle von DNS verwenden.

4730473

imsimta qm clean -min_length=0 -from=\<\> -delete l�scht 0 Dateien.

4754707

Integration des Richtlinienagenten von Identity Server in Webmail f�r SSO-Praxis.

4776787

store stellt mehrere E-Mail-Nachrichten mit Speicherplatz�berschreitung zu.

4822456

POP3 setzt aus, wenn gro�e JPG-Dateien (2 MB) abgerufen werden.

4832584

return_forwarded.txt wird beim Senden an den Client in einer japanischen Umgebung besch�digt.

4834902

Eine Authentifizierung der Dom�nenbenutzer des Hosts mit gemischter Gro�- und Kleinschreibung verursacht Probleme.

4837391

Das Dienstprogramm MoveUser, das f�r die Benutzermigration erforderlich ist, kann nicht ausgef�hrt werden.


Hardware- und Softwareanforderungen

In diesem Abschnitt wird die erforderliche Hard- und Software f�r diese Version Messaging Server beschrieben:

Unterst�tzte Plattformen

Diese Version unterst�tzt folgende Plattformen:

Solaris 8-Betriebssystem

F�r die unterst�tzten Solaris 8-Plattformen (SPARC Platform Edition) sind folgende Patches erforderlich:

Wenn Sie Messaging Server in einer verst�rkten Umgebung (hardened environment) installieren, sind f�r das Betriebssystem Solaris 8 neben den Solaris Core-Paketen mindestens folgende Pakete erforderlich: SUNWxwdv, SUNWxwdvx, SUNWxwmod, SUNWxwmox, SUNWxwplt, SUNWxwrtl.

Solaris 9-Betriebssystem

F�r die unterst�tzten Solaris 9-Plattformen (SPARC Platform Edition und x86) sind folgende Patches erforderlich:

Hardwareanforderungen

Die Mindesthardwareanforderungen f�r Messaging Server sind:

Anforderungen an die Client-Software

F�r Zugriff auf Messenger Express ben�tigt Messaging Server einen JavaScript-f�higen Browser. F�r optimale Leistung empfiehlt Sun die in Tabelle Tabelle 8 aufgef�hrten Browser:

Tabelle 8  Client-Software-Empfehlungen f�r Messaging Server 6.0 

Browser

Solaris 8 f�r Sparc, Solaris 9 f�r Sparc und X86

Windows 98

Windows 2000

Windows XP

Red Hat Linux 7.2

Macintosh OS X

Netscape™ Communicator

7.1

7.1

7.1

7.1

7.1

N/V

Internet Explorer

N/V

6.0 SP1

6.0 SP1

6.0 SP1

N/V

N/V

Mozilla™

1.5

1.5

1.5

1.5

1.5

1.2 oder h�her

Kompatibilit�tsanforderungen f�r die Produktversionen

Messaging Server ist mit den Produktversionen in Tabelle 9 kompatibel:

Tabelle 9  Kompatibilit�tsanforderungen f�r die Produktversionen 

Produkt

Version

Sun Cluster

3.0 U3 (Update 3), 3.1

Veritas Cluster Server

1.3, 2.0, 3.5

Sun ONE Directory Server

5.1, 5.2

Sun ONE Identity Server

6.1 (nur Befehlszeilen-Schnittstelle)

Sun ONE Web Server

6.1 (jedoch 6.0 Service Pack 5 bei Verwendung von iPlanet Delegated Admin)


Neue Informationen

Dieser Abschnitt enth�lt die aktuellsten Informationen, die nicht in der Hauptproduktdokumentation enthalten sind. Er gliedert sich in folgende Themen:

Installationshinweise

Beachten Sie die folgenden Installationshinweise f�r die Version. Spezielle Installationsprobleme finden Sie unter Bekannte Probleme.

Kompatibilit�t

Dateien f�r Neuverteilung

Folgende f�r eine Neuverteilung geeignete Dateien sind im Lieferumfang von Messaging Server 6.0 enthalten:

Dokumentationsfehler und Aktualisierungen zur Messaging Server-Dokumentation

Das Handbuch Sun ONE Messaging Server Administrator’s Guide wurde mit folgenden Informationen erg�nzt:

In der folgenden Liste finden Sie Fehler und Einschr�nkungen im Dokumentationssatz von Messaging Server:


Bekannte Probleme

In diesem Abschnitt werden die wichtigsten Probleme beschrieben, die zum Zeitpunkt der Freigabe von Messaging Server 6.0 bekannt waren. Dieses Kapitel umfasst die folgenden Unterabschnitte:

Probleme bei Installation und Deinstallation

Folgendes Problem ist bei den Installations- und Deinstallationsprogrammen und -vorg�ngen f�r Messaging Server bekannt:

Die Gr��e der Messaging Server-Komponenten wird bei der Ausf�hrung der urspr�nglichen Laufzeit-Konfiguration nicht aufgef�hrt. (4914843)

F�r jede ausgew�hlte Komponente wird der Wert „0 Byte“ angezeigt.

Weitere Installationsprobleme finden Sie unter Installationshinweise.

Aufr�stungsprobleme

In diesem Abschnitt werden die bekannten Probleme bei der Aufr�stung von Messaging Server 5.2 auf Messaging Server 6.0 beschrieben.

F�hren Sie nicht das Aktualisierungsskript UpgradeMsg5toMsg6.p1 aus, das im Lieferumfang von Messaging Server 6.0 enthalten ist. (keine Bug-ID)

Versuchen Sie nicht, das im Lieferumfang von 6.0 enthaltene Aufr�stungsskript UpgradeMsg5toMsg6.p1 auszuf�hren. Sie m�ssen mit dem Aufr�sten bis 6.0 Patch 1 warten.

Administratoren k�nnen keine Migration von Sun ONE LDAP Schema, v.1, auf Sun ONE LDAP Schema, v.2, durchf�hren. (keine Bug-ID)

Sun ONE Messaging Server 6.0 enth�lt kein Migrationstool, das es den Administratoren erm�glicht, eine Migration von Sun ONE LDAP Schema, v.1, auf Sun ONE LDAP Schema, v.2, durchzuf�hren. Ein Migrationstool steht zu einem sp�teren Zeitpunkt zur Verf�gung.

Wenn Sie die Produkt-Bin�rdateien von Messaging Server 6.0 mit den aktualisierten Versionen des Produkts �berarbeiten, muss die MTA-Kompilationskonfiguration neu erstellt werden. (keine Bug-ID)

Wenn Sie die MTA-Kompilationskonfiguration nicht neu erstellen, wird eine Fehlermeldung angezeigt, die besagt, dass Unstimmigkeiten in der Kompilationskonfiguration vorliegen.

Umgehung des Problems
Bei einem eigenst�ndigen System gehen Sie wie folgt vor: F�hren Sie den Befehl imsimta cnbuild unmittelbar nach der Aufr�stung des Mail-Systems aus.

Bei einem Cluster-System gehen Sie wie folgt vor:

  1. R�sten Sie einen inaktiven Knoten auf.
  2. F�hren Sie am nicht aufger�steten Knoten den Befehl imsimta cnbuild -remove aus, um die Konfiguration zu l�schen.
  3. F�hren Sie einen Failover-Wechsel des Systems zum aufger�steten Knoten durch.
  4. F�hren Sie sofort den Befehl imsimta cnbuild am aufger�steten Knoten durch.
  5. R�sten Sie den bisher noch nicht aufger�steten Knoten auf.

Die Endbenutzer k�nnen ihre Mailing-Listen in Messaging Server 6.0 nicht verwalten. (4904736)

Sun ONE Messaging Server 6.0 wird ohne ein webbasiertes Tool ausgeliefert, mit dem die Endbenutzer ihre eigenen Mailing-Listen verwalten k�nnen (eine Regression relativ zu iPlanet Messaging Server 5.2).

Umgehung des Problems

Es wird eine fehlerhafte Begr��ungsmeldung angezeigt. (4867160)

Wenn die angegebene Site-Sprache von der Dom�nensprache abweicht, zeigt die Begr��ungsmeldung nicht die f�r die Dom�ne angegebene Sprache an. Beispiel: Die Begr��ungsmeldung wird auf Franz�sisch angezeigt, w�hrend die angegebene Spracheinstellung f�r die Dom�ne „T�rkisch“ ist.

Netscape Directory Server 4.16-PAB-Eintr�ge, die Mail-Attribute mit mehreren Werten enthalten, k�nnen nicht auf Directory Server 5.1 migriert werden, da dieses Programm nur Mail-Attribute mit einem einzigen Wert akzeptiert. (4869706)

Verletzungen der Objektklasse treten auf, wenn Sie diese Eintr�ge hinzuf�gen.

Umgehung des Problems
Deaktivieren Sie die Schemapr�fung, wenn Sie PAB-Eintr�ge von Netscape Directory Server 4.16 auf Directory Server 5.1 portieren.

Messaging Server Probleme

In diesem Abschnitt werden bekannte Probleme beim Produkt Messaging Server beschrieben.

In option.dat werden Zeilen, die mit den Symbolen #, ! oder ; beginnen, als Kommentarzeilen behandelt. (keine Bug-ID)

In option.dat-Dateien behandelt Messaging Server Zeilen, die mit einer Raute (#), einem Ausrufezeichen (!) oder einem Semikolon (;) beginnen, als Kommentarzeilen – selbst wenn die vorausgehende Zeile mit einem umgekehrten Schr�gstrich (\) endet, was bedeutet, dass die Zeile fortgesetzt wird. Sie m�ssen also vorsichtig sein, wenn Sie mit langen Optionen (insbesondere Zustellungsoptionen) arbeiten, die diese Zeichen enthalten.

Dieses Problem kann bei Zustellungsoptionen umgangen werden, bei denen ein nat�rliches Layout zu Fortsetzungszeilen f�hren kann, die mit # oder ! beginnen.

Umgehung des Problems
Bei Zustellungsoptionen ignoriert Messaging Server die Leerzeichen nach den Kommas, die die einzelnen Zustellungsoptionstypen trennen.

Beispiel: Anstelle von:

DELIVERY_OPTIONS=\

#*mailbox=@$X.LMTP:$M$_+$2S%$\$2I@ims_daemon,\

#&members=*,\

#*native=@$X.lmtpnative:$M,\

#*unix=@$X.lmtpnative:$M,\

#/hold=$L%$D@hold,\

#*file=@$X.lmtpnative:+$F,\

#&@members_offline=*,\

#program=$M%$P@pipe-daemon,\

#forward=**,\

#*^!autoreply=$M+$D@bitbucket

... k�nnen Sie das Problem umgehen, indem Sie wie folgt Leerzeichen einf�gen:

DELIVERY_OPTIONS=\

          #*mailbox=@$X.LMTP:$M$_+$2S%$\$2I@ims_daemon,\

          #&members=*,\

          #*native=@$X.lmtpnative:$M,\

          #*unix=@$X.lmtpnative:$M,\

          #/hold=$L%$D@hold,\

          #*file=@$X.lmtpnative:+$F,\

          #&@members_offline=*,\

          #program=$M%$P@pipe-daemon,\

          #forward=**,\

          #*^!autoreply=$M+$D@bitbucket

DOMAIN_UPLEVEL wurde ge�ndert. (keine Bug-ID)

Der Standardwert f�r DOMAIN_UPLEVEL wurde von1 auf 0 ge�ndert.

Folgende Zeichen d�rfen nicht in der Benutzer-ID verwendet werden: $ ~ = # * + % ! @ , { } ( ) /  < > ; : " ‘ [ ] & ? (keine Bug-ID)

Beim Betrieb im Modus f�r direktes LDAP wird die Einhaltung dieser Beschr�nkung von MTA erzwungen. Wenn diese Zeichen in der Benutzer-ID zugelassen werden, kann dies zu Problemen im Nachrichtenspeicher f�hren. Wenn Sie die Liste der f�r den MTA nicht zul�ssigen Zeichen �ndern, m�ssen Sie folgende Option durch Angabe eines kommagetrennten Strings mit den ASCII-Werten der Zeichen festlegen:

LDAP_UID_INVALID_CHARS=32,33,34,35,36,37,38,40,41,42,43,44,47,58,59,60,61,62,63,64,91,92,93,96,123,125,126

Dies muss in der Datei msg_svr_base/config/options.dat erfolgen. Wir raten dringend von einer Lockerung dieser Beschr�nkung ab.

NFS wird f�r Mail-Speicher nicht unterst�tzt. (keine Bug-ID)

NFS wird aus verschiedenen Gr�nden nicht unterst�tzt. Einer davon ist: open mit O_EXCL ist nicht-atomar. Dieses Verfahren wird zur Synchronisierung verz�gerter Bearbeitung zwischen verschiedenen Threads verwendet.

Wenn der MTA-Vorgang f�r direktes LDAP verwendet wird, sollten Sie den Befehl imsimta restart ausf�hren, um die k�rzlich ge�nderten Alias-Cache-Gr��en und Zeit�berschreitungswerte sofort umzusetzen bzw. den Alias-Cache sofort zu l�schen. (keine Bug-ID)

Wenn der Name Service Cache Daemon (nscd) nicht in einem Solaris-Betriebssystem ausgef�hrt wird, k�nnen Fehler bei den Diensten auftreten. (4353836)

Dies ist ein bekannter Solaris-Bug. F�hren Sie zur Vermeidung dieses Problems den Dienst nscd(1M) aus. Au�erdem muss der Cache f�r die Host-Suche aktiviert sein, da ansonsten der Dienst mshttpd nicht funktioniert.

Wenn Sie Sun Cluster 3.0 Update 3 aktivieren, erhalten Sie m�glicherweise eine ungef�hrliche Fehlermeldung. (4490877)

Folgende harmlose Fehlermeldung wird auf der Sun Cluster-Konsole und unter /var/adm/messages angezeigt, wenn High Availability-(HA-)Dienste gestartet oder von einem Knoten auf einen anderen umgeschaltet werden:

Cluster.PMF.pmfd: Error opening procfs control file </proc/20700/ctl> for tag <falcon,habanero_msg,4.svc>: No such file or directory

Der Befehl ldapsearch versagt f�r die L�ndereinstellung f�r Korea (ko locale) auf Solaris-Plattformen. (4533913)

Aufgrund dieses Problems schl�gt die Messaging Server-Installation bei der L�ndereinstellung f�r Korea (ko locale) fehl.

Umgehung des Problems
Dieses Problem tritt bei Sun ONE Directory Server 5.2 nicht mehr auf. Wenn Sie jedoch fr�here Versionen von Directory Server verwenden, sollten Sie ims_dssetup.pl auf dem Directory Server ausf�hren, und dabei die Standardeinstellung (C locale) anstatt der L�ndereinstellung f�r Korea (ko locale) verwenden.

Alternativ k�nnen Sie Messaging Server mit einer anderen L�ndereinstellung f�r Korea verwenden, beispielsweise ko_KR.EUC, ko.UTF-8 oder ko_KR.UTF-8.

Die LDAP-Suchleistung wird in Directory Server 5.x durch ACIs leicht eingeschr�nkt. (4534356)

Dies betrifft zahlreiche, von Messaging Server durchgef�hrte Suchvorg�nge. Um die Suche zu beschleunigen, k�nnen Sie die Anmeldeinformationen von Directory-Manager mit folgenden Befehlen verwenden, um auf folgendes Verzeichnis zuzugreifen:

msg_svr_base/sbin/configutil -o local.ugldapbinddn -v "rootdn" -l
msg_svr_base/sbin/configutil -o local.ugldapbindcred -v "rootdn_passwd" -l

Dabei sind rootdn und rootdn_passwd die Anmeldeinformationen des Directory Server-Administrators.

Ab Messaging Server 5.1 ist die Protokollierung unter mail.log_current standardm��ig deaktiviert. (4535717 und 4564207)

Informationen zur Aktivierung der Protokollierung finden Sie im Handbuch Sun ONE Messaging Server Administrator’s Guide im Kapitel zur Protokollierung und Protokollanalyse.

Das Testen dynamischer Kriterien f�r Nur-E-Mail-Mitgliedschaft funktioniert nicht ordnungsgem��. (4537597)

Beim Versuch, �ber Sun ONE Console dynamische Kriterien zu Gruppen f�r eine Nur-E-Mail-Mitgliedschaft hinzuzuf�gen, funktioniert die Testschaltfl�che zum Testen des dynamischen Kriteriums (auch als LDAP-URL bekannt) nicht. Die Funktionsf�higkeit der E-Mail-Mitgliedschaft der Gruppe wird durch diese Beschr�nkung nicht beeintr�chtigt.

Der gespeicherte Vorgang erkennt nicht, dass Server statt an INADDR_ANY an eine bestimmte Schnittstellenadresse gebunden sein k�nnen. (4538253)

Wenn Sie beispielsweise HA aktiviert haben, m�ssen Sie einen Server an eine bestimmte Schnittstellenadresse binden.

MMP BadGuy-Konfigurationsparameter, BGExcluded, funktioniert nicht. (4538273)

Umgehung des Problems
Stellen Sie gesonderte MMP-Server f�r die Clients bereit, die aus den „Bad Guy“-Regeln ausgenommen wurden. Bei diesen Servern muss BadGuy deaktiviert sein.

Damit mithilfe von „configutil“ vorgenommene �nderungen wirksam werden k�nnen, ist h�ufig ein Neustart der betroffenen Server erforderlich. (4538366)

Das pers�nliche Adressbuch in Manager Express unterst�tzt nur eine beschr�nkte Anzahl von Objektklassen beim Erstellen von Knoten im Verzeichnisserver. (4539553)

Wenn die Hierarchie der Benutzerverzeichnisstruktur andere Knoten als „ou“, „o“, „dc“ oder „c“ enth�lt, muss die parallele PAB-Hierarchie manuell erstellt werden. Wenn beispielsweise Benutzer unter dept=1234,o=acme.com vorhanden sind, muss dept=1234,o=acme.com,o=pab erstellt werden.

Bei einem Solaris-Client mit einem Netscape-Browser kann Sun ONE Console die Hilfe nur starten, wenn bereits ein Browser-Fenster ge�ffnet ist. (4539844 und 4541748)

Wenn sich die Hilfe nicht �ber Sun ONE Console starten l�sst, erstellen Sie ein Skript mit der Bezeichnung „netscape“ (wie das unten angegebene), und legen Sie das Skript im Pfad ab:

#!/bin/sh

NETSCAPE=/usr/dt/bin/netscape # bzw. der Pfad zum eigentlichen Netscape

EXITCODE=0

if [ "$1" = "-remote" ]

then

     $NETSCAPE $@ 2>/tmp/_netscape_remote_$$

     if [ $? -ne 0 -o -s /tmp/_netscape_remote_$$ ]; then EXITCODE=1 ; fi

     rm /tmp/_netscape_remote_$$

     exit $EXITCODE

else

     $NETSCAPE $@

fi

mailautoreplysubject erh�lt keine Unterst�tzung f�r mehrere Sprachen von Sun ONE Console. (4540780)

Die Betreffzeile f�r automatische Antwort in Sun ONE Console bietet keine Unterst�tzung f�r mehrere Sprachen. Wenn das Attribut mailautoreplysubject;lang-XX (wobei XX f�r die Sprache steht) in Messenger Express oder in Delegated Administrator bereits festgelegt ist, kann das mailautoreplysubject-Attribut nicht �ber Sun ONE Console angezeigt und ge�ndert werden, da das Programm nach dem Attribut mailautoreplysubject und nicht nach mailautoreplysubject;lang-XX sucht.

Umgehung des Problems
Verwenden Sie bei einer Bereitstellung mit Unterst�tzung f�r mehrere Sprachen Delegated Administrator.

Bei den Host-Namen f�r die Admin Server-Zugriffskontrolle wird die Gro�-/Kleinschreibung ber�cksichtigt. (4541448)

Beim Konfigurieren der zul�ssigen Host-Namen f�r Admin Server wird bei der Zugriffskontrollliste die Gro�-/Kleinschreibung ber�cksichtigt. Wenn der DNS-Server in den IN-ADDR-Datens�tzen Host-Namen mit gemischter Gro�-/Kleinschreibung verwendet (beim �bersetzen einer IP-Adresse in einen Dom�nennamen), muss die Zugriffskontrollliste dieselbe Gro�-/Kleinschreibung aufweisen. Beispiel: Wenn Ihr Host test.Sesta.Com hei�t, muss die Zugriffskontrollliste den Eintrag *.Sesta.Com enthalten. Aufgrund dieses Problems kann nicht *.sesta.com verwendet werden.

Wenn beispielsweise das Basissuffix f�r den Benutzer/die Gruppe o=isp lautet, ist der DN f�r die Service-Administrator-Gruppe cn=Service Administrators,ou=groups,o=isp. Um das Konto uid=ofanning, o=sesta.com, o=isp als Service-Administrator festzulegen, sollten Sie den DN des Kontos in die Gruppe aufnehmen. Im folgenden „modify“-Datensatz wird der bezeichnete Benutzer als Gruppenmitglied im LDIF hinzugef�gt:

dn: cn=Service Administrators,ou=groups,o=isp
changetype: modify
add: uniquemember
uniquemember: uid=ofanning, o=sesta.com, o=isp

Damit Benutzern Service-Administrator-Privilegien zugewiesen werden, muss au�erdem das Attribut memberof zum Benutzereintrag hinzugef�gt und in der Service-Administrator-Gruppe eingerichtet werden. Beispiel:

dn: uid=ofanning, o=sesta.com, o=isp
changetype: modify
add: memberof
memberof: cn=Service Administrators, ou=groups, o=isp

Wenn Sie Microsoft Outlook Express als IMAP-Mail-Client verwenden, funktionieren die Flags f�r „Gelesen“ und „Ungelesen“ m�glicherweise nicht ordnungsgem��. Dies ist ein bekanntes Problem beim Microsoft Outlook Express-Client. (4543930)

Um die Problemumgehung zu aktivieren, m�ssen Sie folgende Konfigurationsvariable festlegen:

configutil -o local.imap.immediateflagupdate -v yes

Wenn bei der Verwendung der Problemumgehung Probleme mit der Leistung auftreten, sollten Sie die Problemumgehung nicht weiter verwenden.

Bei Solaris kann Console beim Start unberechtigte Fehlermeldungen anzeigen, die die Sun Cluster-Umgebung betreffen. (4562861)

Beispielsweise k�nnte eine Fehlermeldung der folgenden Art angezeigt werden:

Cluster.PMF.pmfd: Error opening procfs control file
/proc/384/ctl for tag rg.rs.0.svc: No such file or directory

Sie k�nnen diese Meldungen ignorieren.

F�r kurze Zeit (standardm��ig 15 Minuten) ist es m�glich, sich beim Konto eines zur L�schung markierten Benutzers anzumelden. (4576530 und 4588068)

Auf den IMAP-, POP- und HTTP-Servern werden die LDAP-Eintr�ge von Benutzern zwischengespeichert, die sich in letzter Zeit f�r die im Konfigurationsparameter service.authcachettl angegebene Zeitdauer angemeldet haben. Damit die L�schung eines Benutzers sofort wirksam wird, k�nnen Sie die Server ohne Authentifizierungs-Cache ausf�hren oder den Authentifizierungs-Cache deaktivieren, indem Sie service.authcachettl unter Verwendung von configutil auf 0 setzen und alle Dienste neu starten. Beachten Sie, dass sich die Einstellung 0 auf die Leistung auswirkt.

Dieses Problem betrifft auch Messaging Multiplexor (MMP); MMP verwendet configutil nicht. MMP verf�gt in der Konfigurationsdatei �ber eine gesonderte AuthCachTTL-Option.

Die Verbindungen wurden unterbrochen, mit TCP_IOC_ABORT_CONN in Syslog. (4616287)

Wenn f�r eine HA-Konfiguration, die Sun Cluster 3.1 unter dem Betriebssystem Solaris 8 U7 oder Solaris 9 ausf�hrt, ein Failover auftritt und die aktiven TCP-Verbindungen mit TCP_IOC_ABORT_CONN ioctl abgebrochen werden, werden Meldungen der folgenden Art auf der Konsole und in den Systemprotokollen protokolliert:

Jul 24 16:41:15 shemp ip: TCP_IOC_ABORT_CONN: local = 192.018.076.081:0,
remote = 000.000.000.000:0, start = -2, end = 6
Jul 24 16:41:15 shemp ip: TCP_IOC_ABORT_CONN: aborted 0 connection

Diese Meldungen dienen lediglich zur Information und sollten im Nicht-Debug-Modus nicht auftreten.

Die Zugriffskontrollfilter arbeiten nicht, wenn in der Datei /etc/hosts die Kurzform des Dom�nnamens verwendet wird. (4629001)

Wenn die Datei /etc/hosts eine Kurzform des Dom�nennamens enth�lt, treten Probleme bei der Verwendung eines Host-Namens in einem Zugriffskontrollfilter auf. Wenn die Suche nach der IP-Adresse eine Kurzform des Dom�nennamens zur�ckgibt, tritt beim Abgleichen ein Fehler auf. Daher sollten Sie immer einen vollst�ndige Dom�nennamen in der Datei /etc/hosts verwenden.

In Sun Cluster 3.0 U2 (Update 2) wechselt die nsldap-Ressource in den Status STOP_FAILED, und f�r die Ressourcengruppe wird kein Failover durchgef�hrt, selbst nachdem die Retry_count-Grenze erreicht wurde. (4638310)

Dies ist ein bekanntes Problem bei Sun Cluster 3.0 U2 (Update 2), das an einer Bedingung zwischen dem �berwachenden Thread und einem eingehenden Stopp-Signal liegt. Siehe die Sun Cluster-Bugs 4498808 und 4368936.

Umgehung des Problems
F�gen Sie -y Retry_count = 1 zum Befehl scrgadm hinzu (unter „Configuring Messaging Server HA Support for Sun Cluster“ im Handbuch Sun ONE Messaging Server Installation Guide beschrieben):

Wenn Sie auf Sun Cluster 3.0 U3 (Update 3) aufr�sten, kommt diese Race-Bedingung nicht mehr vor.

MoveUser verschiebt die Benutzer-Mailboxen f�lschlicherweise auf demselben Messaging Server. (4662961)

Bei MoveUser ist anscheinend das Verschieben von Mailboxen zwischen Partitionen im selben Nachrichtenspeicher zul�ssig, die Mailboxen werden jedoch nicht ordnungsgem�� verschoben. Die Nachrichten der Benutzer-Mailboxen werden von der urspr�nglichen Partition wieder in die urspr�ngliche Partition zur�ckverschoben, wodurch sich die Anzahl der Nachrichten verdoppelt; au�erdem wird das LDAP-Attribut mailmessagestore f�r den Benutzer ge�ndert, sodass der Benutzer keine E-Mails mehr erh�lt.

Umgehung des Problems
Die richtige Methode f�r die Durchf�hrung dieser Operation ist die Verwendung von mboxutil.

Wenn Sie bereits MoveUser verwendet haben, sollten Sie das LDAP-Attribut mailmessagestore des Benutzers auf die urspr�ngliche Partition setzen. Anschlie�end sollte sich der Benutzer beim Nachrichtenspeicher anmelden und alle doppelten E-Mails l�schen.

Wenn Sie das LDAP-Attribut nicht �ndern und mboxutil ausf�hren, sucht mboxutil in der neuen Partition und gibt eine Fehlermeldung aus.

Das Dienstprogramm MoveUser funktioniert nicht bei einer Mailbox mit �ber 25.000 Unterordnern. (4737262)

Es wurde berichtet, dass das Dienstprogramm MoveUser nicht mehr reagiert, wenn versucht wird, ein Benutzerkonto mit mehr als 25.000 Unterordnern zu verschieben.

Messaging Server ENS l�sst sich nicht starten, wenn Calendar ENS ausgef�hrt wird. (4773665)

Wenn Sie Messaging Server und Calendar Server auf demselben Rechner installieren, l�sst sich Messaging Server ENS nicht starten, wenn Calendar Server ENS ausgef�hrt wird.

Server-Side Rules (SSR) weisen Nachrichten mit bestimmten Codierungen nicht zur�ck. (4788099)

Viele Mail-Clients verwenden kodierte W�rter in �berschriften in einer Weise, die nicht mit RF1522 konsistent ist.
Diese Mail-Clients k�nnen insbesondere sehr unterschiedliche Regeln daf�r aufweisen, wann Leerzeichen eine Bedeutung haben. Diese Unterschiede f�hren unter anderem dazu, dass es schwierig sein kann vorauszusehen, wo bei der �berpr�fung mittels SIEVE-Skripten Leerzeichen in Nicht-ASCII-Kopfzeilen „auftauchen“ bzw. aus Nicht-ASCII-Kopfzeilen „verschwinden“ k�nnten.

Umgehung des Problems
Wenn nicht die erwarteten Treffer angezeigt werden, sollten Sie es damit versuchen, Regeln mit anderer Leerzeichensetzung hinzuzuf�gen.
Siehe auch die Kanal-Schl�sselw�rter HEADERFOLDPRESERVE und HEADERTRAILINGPRESERVE.

Messenger Express Multiplexor (MEM) verf�gt nicht �ber eine Konfigurationsoption, mit der sowohl der Resolver des Betriebssystems als auch NSCD verwendet werden kann. (4823042)

Umgehung des Problems
Konfigurieren Sie das System als Nur-Cache-DNS-Server, um die Vorteile des Zwischenspeicherns von MX- und A-Datens�tze zu erlangen.

Unterschiedliches Verhalten zwischen „imsimta dirsync“ und dem Modus f�r direktes LDAP deutet auf Adressen mit unzul�ssiger Syntax hin. (4825161)

Wenn fr�here Versionen von Messaging Server den Modus dirsync unterst�tzten, �nderte der MTA unzul�ssige Adressen wie:

jane.b.doe.@siroe.com
.jane.b.doe@siroe.com
jane..doe@siroe.com

in:

"jane.b.doe."@siroe.com
".jane.b.doe"@siroe.com
"jane..doe"@siroe.com

Dadurch wurden diese Adressen zul�ssig (wie in RFC822 erl�utert) und konnten in LDAP Directory Server gefunden werden. Die richtigen Eintr�ge wurden zun�chst in der Alias-Datenbank gespeichert, und die Benutzer waren in Directory Server zu finden.

Im Modus f�r direktes LDAP hat der MTA jedoch keinen Platz mehr, um korrigierte Adressen zu speichern. Folglich wird die LDAP-Suche direkt mithilfe der nicht in Anf�hrungszeichen stehenden, unzul�ssigen Form der Adressen durchgef�hrt. Wenn eine derartige Adresse nicht in Anf�hrungszeichen steht, erkennt der LDAP-Server nicht die Adresse und die Meldung wird zur�ckgewiesen.

Wenn zwischen den Sun Cluster-Ressourcen indirekte Abh�ngigkeiten entstehen, kann scds_hasp_check() verhindern, dass HAStoragePlus nicht mit den bestehenden Konfigurationen unterst�tzt wird. (4827911)

Dieses Verhalten wird bei Sun Cluster 3.0 Update 3 beobachtet.

Umgehung des Problems
Erstellen Sie eine schwache Abh�ngigkeit f�r die bestehenden Ressourcen in der Ressource HAStoragePlus.

Benachrichtigungen k�nnen angepasst und lokalisiert werden. (4832584)

Um Benachrichtigungen anzupassen oder zu lokalisieren, erstellen Sie einen vollst�ndigen Satz vonreturn_*.txt-Dateien f�r jede L�ndereinstellung und/oder speichern Sie sie in einem separaten Verzeichnis. So k�nnen Sie beispielsweise franz�sische Benachrichtigungsdateien in einem Verzeichnis, spanische in einem anderen Verzeichnis und Benachrichtigungen f�r einen speziellen Kanal f�r nicht angeforderte Massen-E-Mails in einem dritten Verzeichnis speichern. Beispiele f�r Franz�sisch, Deutsch und Spanisch sind in dieser Version enthalten. Diese Dateien k�nnen je nach Ihren speziellen Anforderungen bearbeitet werden. Vollst�ndige Informationen zur Anpassung und Lokalisierung von Benachrichtigungsmeldungen finden Sie im Handbuch Sun ONE Messaging Server Administrator’s Guide.

Die Client-Zertifikatsauthentifizierung unterst�tzt Sun ONE LDAP Schema, v.2 nicht. (4864144)

Die Client-Zertifikatsauthentifizierung arbeitet derzeit auch nicht mit Sun ONE LDAP Schema, v1, wie vorgesehen zusammen.

Die Suche nach privaten Telefonnummern im pers�nlichen Adressbuch funktioniert nicht. (4877800)

Eine Suche im pers�nlichen Adressbuch, die auf „Telefonnummer“ beruht, sucht nur nach dem Attribut „Gesch�ftliche Telefonnummer“. Mit „Telefonnummer“ k�nnen Sie nicht nach privaten Telefonnummern und Mobiltelefonnummern suchen.

Nach dem Anhalten von Kan�len und dem anschlie�enden Neustart von Job Controller werden die Kan�le weiter ausgef�hrt. (4881164)

ims_master-Schleifen und viele Nachrichten bleiben in der ims-ms-Warteschlange stecken. (4887729)

Erstellen Sie keine Dateien in der Messaging Server-Verzeichnishierarchie. Wenn Sie hier Dateien erstellen, kann dies zu unerwartetem Verhalten in der Protokollierungsfunktion oder bei anderen Komponenten des Servers f�hren.

Das Standardverhalten des SMTP-Servers hat sich ge�ndert. (4890252)

Das Standardverhalten des SMTP-Severs l�sst freiz�gig verschiedene Zeilenabschlusszeichen zu. Derzeit ist das Schl�sselwort smtp mit dem Kanal-Schl�sselwort smtp_crorlf in den tcp-Kan�len synonym. Dieses Verhalten entspricht nicht nur der urspr�nglichen SMTP-Spezifikation (RFC 821), sondern nun auch der aktuellsten Fassung der SMTP-Spezifikation (RFC 2821). Insbesondere ist das Schl�sselwort smtp mit dem Kanal-Schl�sselwort smtp_crlf synonym. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Channel Protocol Selection and Line Terminators“ im Kapitel „Configuring Channel Definitions“ im Handbuch Sun ONE Messaging Server Administrator’s Guide.

Die neue autoreply-Funktion (f�r automatische Antworten) weist Beschr�nkungen bei Sprachen-Tags auf. (4896231 und 4898193)

Wenn Sie Delegated Administrator und Sun ONE LDAP Schema, v.1, verwenden und bei der Bereitstellung von Abwesenheitsnachrichten Unterst�tzung f�r mehrere Sprachen aktivieren m�ssen, verwenden Sie den alten autoreply-Kanal, der im Handbuch iPlanet Messaging Server 5.2 Administrator’s Guide beschrieben ist.

Die Befehle XSTA und XADR sind standardm��ig aktiviert. (4910371)

Nach der Installation sind die SMTP-Erweiterungsbefehle XSTA und XADR standardm��ig aktiviert. Hierdurch wird Remote-Benutzern und lokalen Benutzern u. U. die Abfrage vertraulicher Informationen erm�glicht.

Umgehung des Problems
Erg�nzen Sie die Datei imta/config/tcp_local_options (die u. U. erstellt werden muss) um folgende Zeilen, um die Befehle XSTA und XADR zu deaktivieren:

DISABLE_ADDRESS=1

DISABLE_CIRCUIT=1

DISABLE_STATUS=1

DISABLE_GENERAL=1

Bei Auswahl von „MS“ in Admin Console wird folgende Meldung angezeigt: „FEHLER: setuid bzw. setgid nicht m�glich“. (4916259)

Messaging Server und Directory Server lassen sich nicht starten, wenn Sie Admin Server nicht als Root (Standardvorgabe), sondern als einen anderen Benutzer ausf�hren.

Umgehung des Problems
Sie m�ssen Admin Server als Root installieren und ausf�hren. Vom �ndern des Standardbenutzers wird ausdr�cklich abgeraten.

imsimta start startet den Verf�gbarkeits-Controller und Job Controller nicht. (4916996)

Die Befehle imsimta start, imsimta restart und imsimta refresh funktionieren nur, wenn der Vorgang watcher ausgef�hrt wird.


Hinweis

Die Befehle imsimta start und imsimta stop wurden verworfen und werden in einer sp�teren Version entfernt. Sie wurden durch die neuen Befehle start-msg und stop-msg ersetzt.

Weitere Informationen zu den Befehlen start-msg und stop-msg finden Sie im Handbuch Sun ONE Messaging Server Administrator’s Guide.


Fehlermeldung, dass die Konfigurationsliste nicht ge�ffnet werden kann, in Sun ONE Server Console. (4922003)

Wenn Sie Messaging Server an einem anderen Ort als der Standardvorgabe msg_svr_base (/opt/SUNWmsgsr) installieren, wird beim �ffnen von Messaging Server �ber Sun ONE Server Console folgende Fehlermeldung angezeigt: „ERR Cannot Open Configuration List“ (FEHLER: �ffnen der Konfigurationsliste nicht m�glich) Sie k�nnen also Messaging Server nicht �ffnen.

Umgehung des Problems
Erstellen Sie das Verzeichnis /opt/SUNWmsgsr/config/, und kopieren Sie die Datei msg.conf aus dem aktuellen Root-Installationsverzeichnis von Messaging Server, <your_server_root>/config/msg.conf in dieses neue Verzeichnis. Stellen Sie sicher, dass <msg_svr_user> die Berechtigungen f�r dieses neue Verzeichnis besitzt.

Das Anfangs- und Enddatum der Abwesneheit werden in Webmail nicht ordnungsgem�� gespeichert. (4929706)

Wenn in Webmail ein Anfangs- oder Enddatum f�r die Abwesenheit einen zweistelligen Monat beinhaltet (Oktober, November oder Dezember), speichert Webmail das Datum nicht ordnungsgem�� und sendet Abwesenheitsantworten zu unerwarteten Zeiten.

Das Standardverhalten von Webmail f�r Benutzer mit Sprachauswahl „Arabisch/Hebr�isch“ hat sich seit Version 5.2 ge�ndert. (4933096)

Wenn Sie sich als Benutzer mit preferredlanguage=ar anmelden, gilt f�r die Benutzeroberfl�che eine Anzeige von links nach rechts anstatt von rechts nach links.

Umgehung

  1. Erstellen Sie das Verzeichnis /var/opt/SUNWmsgsr/config/html/ar durch Kopieren von /var/opt/SUNWmsgsr/config/html/en.
  2. Bearbeiten Sie /var/opt/SUNWmsgsr/config/html/ar/i18n.js, sodass Folgendes enthalten ist:
  3. i18n[’dir’] = ’rtl’ (unmittelbar �ber i18n[’fontface’] = ’PrimaSans BT,Verdana,sans-serif’)

Assistent f�r die Zertifikatsverwaltung erstellt unter Messaging Server/Konfiguration keine Secure Sockets Layer-(SSL-)Zertifikate. (4939810)

Wenn Sie die Option Zertifikat verwalten verwenden (Admin Server -> Messaging Server -> Konfiguration -> Zertifikat verwalten) verwenden, um eine SSL-Zertifikatsanforderung zu erstellen, sollte der Assistent f�r die Zertifikatsverwaltung ein Zertifikat und eine Schl�sseldatenbank im Bereich Messaging_Server_Base/config erstellen, nicht im Bereich Directory_Server_Root/alias. Au�erdem sollten die Datei-Pr�fixe von msg-config (msg-config-cert7.db und msg-config-key3.db) in NULL (cert7.db und key3.db) ge�ndert werden.

Umgehung des Problems

Koreanischer PAB-Text ist in Internet Explorer 6.0 fehlerhaft, wenn die automatische Auswahl f�r die Codierung aktiviert ist. (4951813)

Wenn Sie in Internet Explorer 6.0 einen Benutzer mit preferredlanguage=ko erstellen, die Optionsfolge „Ansicht“ -> „Codierung“ -> „Automatische Auswahl“ w�hlen, sich bei Webmail als ko-Benutzer anmelden und dann die Adressseite �ffnen, wird fehlerhafter Text angezeigt.

Umgehung des Problems
Deaktivieren Sie die automatische Auswahl, und rufen Sie die Adresseite dann erneut auf. Daraufhin wird der Text richtig angezeigt.


Hinweis

Bei Lokalisierungen in chinesischer und japanischer Sprache treten bei aktivierter automatischer Auswahl keine Probleme auf.


Probleme bei Messenger Express

In diesem Abschnitt werden bekannte Probleme beim Produkt Messenger Express beschrieben.

Bei Verwendung von Netscape Communicator k�nnen Nachrichten in seltenen F�llen den Browser beenden. (4549239)

Umgehung des Problems
Verwenden Sie Internet Explorer Version 5.5 SP2 (Service Pack 2), sollte bei Ihnen der seltene Fall auftreten, dass dieses Verhalten vorkommt.

Bei Internet Explorer 5.5SP1 und fr�her werden sehr lange Nachrichten bei der Ablage im Ordner „Gesendet“ abgeschnitten. (4558055)

Aufgrund von Zeitgeberproblemen bei Internet Explorer-Versionen vor 5.5 SP werden sehr lange Nachrichten bei langsameren Rechnern mit wenig Arbeitsspeicher abgeschnitten.

Umgehung:
Verwenden Sie den empfohlenen Build, Internet Explorer 5.5 SP2, oder eine h�here Version.

Messenger Express mit Sprachauswahl „Griechisch“ f�hrt bei Verwendung von Netscape Communicator zu verschiedenen Problemen. (4560999)

Es treten mehrere kleinere St�rungen auf, die entweder mit Problemen bei Javascript oder IMAP-Ordnern zu tun haben. Benutzer, bei denen diese Probleme vorkommen, sollten einen anderen Browser verwenden.

Probleme bei der japanischen L�ndereinstellung „EUC locale“ bei Verwendung des Browsers Netscape Communicator unter Solaris. (4561469 und 4561550)

Bei Verwendung von Netscape Communicator 4.x unter Solaris bei der japanischen L�ndereinstellung „EUC locale“ werden als vCard f�r eine Nachricht unverst�ndliche Zeichen angezeigt.

Die Benutzer k�nnen keine Dateien mit japanischen Dateinamen anh�ngen, wenn sie den Browser Netscape Communicator 4.x unter Solaris verwenden.

Bei Verwendung von Netscape Communicator 4.x zusammen mit Messenger Express f�hrt jede �nderung der Fenstergr��e dazu, dass die Sitzung zur Nachrichtenliste des Posteingangs zur�ckkehrt. (4579429)

Bei Directory Server 5.1 oder sp�ter k�nnen Sie nicht mehrere E-Mail-IDs f�r einen einzelnen Kontakt im pers�nlichen Adressbuch eingeben. (4633171)

Beachten Sie, dass Directory Server korrektes Verhalten aufweist. Aufgrund eines Fehlers bei Netscape Directory Server 4.x k�nnen Sie mehrere E-Mail-IDs eingeben.

Beim Klicken auf „Senden“ oder „Entwurf speichern“ wird eine Fehlermeldung ausgegeben, wenn Sie als Client-Web-Browser Internet Explorer 6.0 verwenden. (4633206)

Wenn Sie das Fenster „Erstellen“ �ber die Registerkarte „Ordner“ �ffnen, eine Nachricht erstellen und auf „Senden“ oder „Entwurf speichern“ klicken, wird eine Javascript-Fehlermeldung angezeigt, sofern Sie Internet Explorer 6.0 als Client-Web-Browser verwenden. Trotz dieser Fehlermeldung wird die Nachricht wie erwartet gesendet (beim Klicken auf „Senden“) bzw. gespeichert (beim Klicken auf „Entwurf speichern“).

Bei Messenger Express wird ein Leerzeichen abgeschnitten. (4668749)

Wenn in einer Nur-Text-Nachricht ein Leerzeichen am Anfang einer Zeile steht, wird dieses Zeichen bei Messenger Express abgeschnitten.

Wenn Single Sign-On aktiviert ist, kann es vorkommen, dass sich ein Benutzer nicht von Messenger Express abmelden kann. (4670621)


Hinweis

Das Produkt Sun ONE Delegated Administrator for Messaging and Collaboration steht nur f�r bestehende Kunden zur Verf�gung. Neue Kunden finden Informationen zu neuen Bereitstellungs-Tools in der Produktdokumentation.


Wenn Sie sich bei Delegated Administrator anmelden und Sie einen anderen Web-Browser f�r die Anmeldung bei Messenger Express �ffnen, werden Sie nicht nach Ihrer Benutzer-ID und Ihrem Passwort gefragt, wenn Sie Single Sign-On aktiviert haben.

Wenn Sie Single Sign-On aktiviert haben, k�nnen Sie sich nicht erfolgreich von Messenger Express abmelden, solange Sie noch bei Delegated Administrator angemeldet sind.


Hinweis

Dieses Problem tritt nicht auf, wenn Sie, anstatt Delegated Administrator zu verwenden, Single Sign-On �ber Identity Server aktivieren.


Umgehung des Problems
Aktivieren Sie Single Sign-Off, sodass Sie sich bei der Abmeldung von Messenger Express auch von allen anderen Anwendungen abmelden. Eine weitere M�glichkeit, das Problem zu umgehen, besteht darin, Messenger Express so zu �ndern, dass Sie bei der Abmeldung zu einer anderen Webseite weitergeleitet werden und nicht zu der, auf der Sie sich urspr�nglich bei Messenger Express angemeldet hatten. Bearbeiten Sie dazu main.js, und �ndern Sie die restart()-Routine.

Messenger Express l�sst fehlerhafterweise zu, dass die Benutzer ihre Passw�rter in Nicht-ASCII-Zeichen �ndern. (4745337)

Wenn der Benutzer sein Passwort in Non-ASCII-Zeichen �ndert, kann er sich weder mit seinem neuen noch mit seinem alten Passwort bei Messenger Express anmelden.

Wenn Sie Gruppen innerhalb einer bestehenden Gruppe erstellen, kann folgende Fehlermeldung auftreten: pab::PAB_ModifyAttribute: ldap error (No Such object). (4883651)

User Management Utility

In diesem Abschnitt werden bekannte Probleme in User Management Utility f�r Sun ONE Messaging and Collaboration beschrieben.

Benutzererstellung mit der -c-Option f�hrt zu unzul�ssiger Calendar-Kennung. (4937705)

Wenn Sie die -S cal-Option verwenden, wird die -c-Unteroption verf�gbar, bei der es sich um die Calendar-Kennung handelt. Wenn commadmin .... -d domain101.com -l test1 -S cal -c defaultCalendar angegeben wird, ergibt sich folgender Eintrag:

icscalendar: defaultCalendar

Der Eintrag sollte jedoch wie folgt lauten:

icscalendar: test1@domain101.com:defaultCalendar

Umgehung:
Verwenden Sie bei der Erstellung eines Benutzers nicht die -c-Option.

Angabe von -M mit -S-Option f�r commadmin group create erforderlich. (4930618)

F�r die Befehle commadmin group create und commadmin group modify muss die -M-Option mit der -S-Option angegeben werden.

Attribut mgrpModerator wird durch den Befehl commadmin group create -r nicht richtig festgelegt. (4931765)

Durch die Angabe der -r-Option f�r den Befehl commadmin group create sollte ein Moderator f�r die Gruppe erstellt werden. F�r die -r-Option ist die E-Mail-Adresse des Moderators erforderlich. Wenn diese Option angegeben ist, wird das mgrpModerator-Attribut nicht ordnungsgem�� festgelegt. Wenn die Option beispielsweise als -r moderator angegeben ist, sollte das mgrpModerator-Attribut auf mailto:moderator@siroe.com eingestellt werden. Hierbei ist siroe.com die standardm��ige Dom�ne. In diesem Fall wird das mgrpModerator-Attribut jedoch nur auf moderator eingestellt.

Umgehung:
Vergewissern Sie sich, dass es sich beim mit der -r-Option eingegebenen Wert um eine vollst�ndige E-Mail-Adresse handelt, beispielsweise -r moderator@siroe.com.

Die E-Mail-Adresse der Gruppe wird nicht in Bezug auf die Dom�ne gepr�ft, in der die Gruppe erstellt wird. (4931802)

Wenn eine Gruppe mit dem Befehl commadmin group create erstellt wird, wird die E-Mail-Adresse der Gruppe (Angabe mit der -E-Option) nicht in Bezug auf die Dom�ne der Gruppe gepr�ft (Angabe mit der -d-Option).

Umgehung:
Vergewissern Sie sich, dass es sich beim mit der -E-Option angegebenen Wert um eine zul�ssige E-Mail-Adresse f�r die Dom�ne der Gruppe handelt.

Das �ndern von Nicht-ASCII-Gruppen ist nicht m�glich. (4934768)

Wenn eine Gruppe mit einem Gruppennamen erstellt wird, der Nicht-ASCII-Zeichen enth�lt, ist das �ndern mit dem Befehl commadmin group modify nicht m�glich.

Wenn beispielsweise eine Gruppe mit den Nicht-ASCII-Zeichen XYZ mit der -G-Option im Befehl commadmin group create angegeben wird, wird der LDAP-Eintrag der Gruppe automatisch um die E-Mail-Adresse XYZ erg�nzt. Da Nicht-ASCII-Zeichen in E-Mail-Adressen nicht zul�ssig sind, schl�gt das �ndern der Gruppe mit commadmin group modfiy fehl.

Umgehung:
Verwenden Sie bei der Erstellung einer Gruppe die -E-e-mail-Option. Durch diese Option wird die E-Mail-Adresse der Gruppe angegeben. Beispiel: commadmin group create -D admin -w password -d siroe.com -G XYZ -S mail \ -E testgroup@siroe.com.

Mit der commadmin user create -c-Option wird eine unzul�ssige Calendar-Kennung erstellt. (4937705)

Wenn die -c-Option f�r den Befehl commadmin user create angegeben wurde, wird eine unzul�ssige Calendar-Kennung erstellt.

Umgehung:
Verwenden Sie die -c-Option nicht. Die mit der -l-Option angegebene Benutzer-ID wird als Standardwert verwendet.

Beim Erstellen einer Gruppe mit mehreren -f-Optionen wird nur ein Attribut hinzugef�gt. (4931958)

Wenn Sie mehrere -f-Optionen zur Erstellung dynamischer Gruppen im commadmin group create-Befehl angeben, wird nur der mit der letzten -f-Option angegebene Wert zum LDAP-Eintrag hinzugef�gt. Die anderen Werte werden nicht hinzugef�gt.

Umgehung:
Geben Sie die -f-Option nicht mehrere Male an, wenn Sie den Befehl commadmin group create verwenden.

Probleme bei der Lokalisierung

Die nachfolgenden Punkte beziehen sich nicht zwangszweise ausschlie�lich auf il8n oder l10n.

Mailfilter funktioniert nur, wenn Webmail auf Anschluss 80 ausgef�hrt wird. (4931052)

Umgehung:
Konfigurieren Sie den mshttpd-Anschluss als Anschluss 80, um dieses Problem zu umgehen.

(i18n) Nicht-ASCII-Abwesenheitsnachrichten k�nnen nicht richtig angezeigt werden. (4906625)

Melden Sie sich mit g�ltigen Benutzerrechten bei Webmail an, und aktivieren Sie die Abwesenheitsfunktion mit der Einstellung f�r Nicht-ASCII-Nachrichten.
Die Abwesenheitsnachricht wird im Verf�gbarkeitsbericht fehlerhaft dargestellt.

Dieses Problem kann nicht umgangen werden. Messaging Server 6.0 Patch 1 kann m�glicherweise Abhilfe schaffen und kann unter http://sunsolve.sun.com/pub-cgi/show.pl?target=patches/patch-access heruntergeladen werden.

(i18n) In den Dateien der Admin Console-Online-Hilfe wird in der zh_TW-Umgebung in Netscape Browser 4.7x vereinfachtes Chinesisch verwendet. (4881871)

Starten Sie die Directory Server 5.2 Admin Console in der Version in traditionellem Chinesisch, und klicken Sie dann auf die Hilfe-Schaltfl�che ([Help]), um den Inhalt der Hilfe �ber den Browser anzuzeigen. Wenn als standardm��iger Browser Netscape 4.7x angegeben ist, wird anstelle der Online-Hilfe in traditionellem Chinesisch die Online-Hilfe in vereinfachtem Chinesisch angezeigt.

Umgehung:
Verwenden Sie Netscape 7 (bzw. Internet Explorer)

(i18n) In Webmail Composer werden in einigen F�llen japanische S�tze umbrochen, die bestimmte Zeichen enthalten. (4923143)

Dieses Problem kann nicht umgangen werden.

(i18n) Internationale Zeichen in Mail-Filter-Funktion werden in der Filtervorschau als Codepoints angezeigt. (4983208)

Dieses Problem kann nicht umgangen werden. Messaging Server 6.0 Patch 1 kann m�glicherweise Abhilfe schaffen und kann unter http://sunsolve.sun.com/pub-cgi/show.pl?target=patches/patch-access heruntergeladen werden.

(i18n/l10n) Mail-Filter: Auswahl der Einstellungseintr�ge eines Benutzers in lokalisierter Mail-Filter-UI nicht m�glich. (4937628)

Gespeicherte Mail-Filter-Regeln �ber lokalisierte UI weist stets „enth�lt“ als Bedingungsregel auf, ungeachtet der bei der Regelerstellung getroffenen Bedingungsauswahl.

Dieses Problem kann nicht umgangen werden. Messaging Server 6.0 Patch 1 kann m�glicherweise Abhilfe schaffen und kann unter http://sunsolve.sun.com/pub-cgi/show.pl?target=patches/patch-access heruntergeladen werden.

Mail-Filter: Fehlende Hilfe-Links in Fenstern mit erweiterten Mail-Filteraktionen. (4936676)

Dieses Problem kann nicht umgangen werden.

(i18n/l10n) In lokalisierter Webmail-Version werden einige durch Outlook Express erstellte Ordner nicht zusammengef�hrt. (4653960)

In einigen F�llen ist es erw�nscht, das der Gesendet-Ordner in Webmail durch den durch Outlook Express erstellten Ordner f�r gesendete Objekte ersetzt und folglich s�mtliche von beiden Clients gesendeten Nachrichten in den Ordner f�r gesendete Objekte kopiert werden.

Dieser Vorgang gestaltet sich als schwierig, besonders in japanischer Sprache.

Umgehung (besteht aus zwei Teilen):

  1. Bearbeiten Sie die japanische Version von i18n.js so, dass sie dem Outlook Express-Begriff f�r gesendete Objekte entspricht:
  2. i18n[’sent folder IE’] = ’soushinzumiaitemu’

    fldr[’Sent Items’] = ’soushinzumiaitemu’

  3. Endbenutzer m�ssen sich zun�chst �ber Outlook Express bei Messaging Server anmelden.

(i18n) Wenn ein Proxy-Server verwendet wird, k�nnen in der japanischen Webmail-Version (nur Internet Explorer 6) zeitweilige JavaScript-Fehler auftreten. (4925995)

Umgehung:
Aktivieren bzw. deaktivieren Sie die Option f�r die automatische Erkennung im Internet Explorer-Men� f�r die Codierung. Verwenden Sie eine Direktverbindung oder wechseln Sie zu einem anderen Proxy-Server.


Problemmeldungen und Feedback

Wenn Sie mit Messaging Server Probleme haben, wenden Sie sich an die Kundenunterst�tzung von Sun. Dazu stehen Ihnen folgende M�glichkeiten zur Verf�gung:

Damit wir Sie optimal beraten k�nnen, halten Sie bitte die folgenden Informationen bereit, wenn Sie sich an die Kundenunterst�tzung wenden:

Au�erdem k�nnen Sie sich bei folgenden Interessengruppen anmelden, bei denen Messaging Server-Themen er�rtert werden:

Kommentare sind willkommen

Sun m�chte seine Dokumentation laufend verbessern. Ihre Kommentare und Vorschl�ge sind daher immer willkommen. Bitte senden Sie Kommentare per E-Mail an folgende Adresse:

Geben Sie die Teilenummer (817-4619-10) des Dokuments in der Betreffzeile an, und nennen Sie den Buchtitel (Sun ONE Messaging Server 6.0 Versionshinweise) im Text Ihrer E-Mail.


Weitere Informationen �ber Sun

N�tzliche Informationen �ber Sun ONE finden Sie unter den folgenden Internet-Adressen:


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Sun, Sun Microsystems, das Sun-Logo, Solaris, Java und das Java-Kaffetassen-Logo sind Marken oder registrierte Marken von Sun Microsystems, Inc., in den USA und anderen L�ndern. Die Verwendung von Messaging Server unterliegt den in der beiliegenden Lizenzvereinbarung beschriebenen Bedingungen.

Dieses Produkt enth�lt Software, die von Computing Services an der Carnegie Mellon University (http://www.cmu.edu/computing/) entwickelt wurde.



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