Globale Verbindungen ermöglichen die Integration von Oracle Fusion Cloud Enterprise Data Management in externe Systeme. Einige globale Verbindungstypen werden verwendet, um Daten mit externen Anwendungen gemeinsam zu verwenden, während mit anderen Daten zur Validierung und Verifizierung an externe Services gesendet werden.
Die folgenden Verbindungstypen werden unterstützt:
Anwendungsfälle
Datenaustausch
Validierung und Verifizierung
Sie können Verbindungstypen einschränken, sodass sie nur von bestimmten Anwendungen in Cloud EDM verwendet werden können. Globale Verbindungen zum Oracle Address, Email, and Phone Verification-Service gelten für alle Anwendungen.
Globale Verbindungen erstellen
Hinweis:
Sie müssen ein Serviceadministrator sein, um globale Verbindungen erstellen zu können.Wichtige Aspekte
Hinweis:
Sie können einen Oracle Address, Email, and Phone Verification-Verbindungstyp nicht in einem Extrakt verwenden.Globale Verbindungen werden für Importe und Exporte von Anwendungen nicht verwendet. Stattdessen werden die Verbindungsinformationen verwendet, die Sie beim Registrieren der Anwendung angegeben haben.
So erstellen Sie globale Verbindungen:
Hinweis:
Sie können nur eine globale Verbindung für Oracle Address, Email, and Phone Verification erstellen.Die globale Verbindung wird im Verbindungsinspektor angezeigt.
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Speicherort | Die URL zum externen Validierungs-REST-Endpunkt. Die Verbindung wird mit einem GET-Vorgang getestet, und mit einem POST-Vorgang wird eine Validierung ausgeführt.
Beispiel: |
| Benutzername/Kennwort | Zugangsdaten für die Basisauthentifizierung. |
| Maximale Batchgröße | Die maximale Anzahl Knoten, die vom externen System in einem einzelnen Batch validiert werden sollen (bis zu 10.000). Der Standardwert ist 1.000. |
| Maximale Anzahl nebenläufiger Prozesse | Die maximale Anzahl gleichzeitiger Validierungsprozesse, die vom externen System ausgeführt werden sollen (bis zu 3). Der Standardwert ist 1. |
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Speicherort | Die URL für den Microsoft Azure Blob Storage-Account. Beispiel: https://myblobstorageaccount.blob.core.windows.net
Hinweis: Die URL muss den Namen Ihres Azure Blob Storage-Accounts ( |
| Mandanten-ID | Die Mandanten-ID für die Anwendungsregistrierung im Microsoft Azure-Mandanten. |
| Client-ID | Die Anwendungs-(Client-)ID eines Service Principal im Microsoft Azure-Mandanten. |
| Client Secret | Der Wert des Client Secret im Microsoft Azure-Mandanten. |
| Standardcontainername | Der Datenspeicher-Container zum Schreiben von Daten in den Microsoft Azure-Mandanten. Der Container muss im Azure-Mandanten vorhanden sein. |
| Standardunterordner | Optional: Der Unterordner im Container, in den Daten in den Microsoft Azure-Mandanten geschrieben werden sollen.
Hinweis: Wenn der von Ihnen angegebene Unterordner nicht vorhanden ist, wird er bei Ausführung der Extraktion oder des Extraktionspakets für diese Verbindung erstellt. Sie können zusätzliche Unterordner mit dem Schrägstrich (/) angeben (z.B. |
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Speicherort | Die URL für den Oracle Address, Email, and Phone Verification-Server. Beispiel: https://mydataservice-myidentitydomain.data.us2.oraclecloud.com
Achtung: Wenn Sie die Adresse aus Ihrem Browser einfügen, schließen Sie nicht den Kontext (z.B./data/ui) in die URL ein. |
| Client-ID | Die OAuth-Client-ID, die bei der Verbindung zum Adressverifizierungsservice verwendet werden soll.
Hinweis: Für den Address, Email, and Phone Verification-Service müssen Sie OAuth-Client-Zugangsdaten erstellen. Informationen hierzu finden Sie unter Erste Schritte mit Address, Email, and Phone Verification in der Dokumentation Oracle Address, Email, and Phone Verification verwenden. |
| Client Secret | Das OAuth-Client Secret, das bei der Verbindung zum Adressverifizierungsservice verwendet werden soll. |
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Speicherort | Die URL für die EPM-Inbox. Beispiel: https://acme-test-epmidm.epm.us-phoenix-1.ocs.oraclecloud.com
Achtung: Wenn Sie die Adresse aus Ihrem Browser einfügen, schließen Sie nicht den Kontext (z.B./epmcloud) in die URL ein. |
| Authentifizierungstyp | Wählen Sie eine Option aus:
|
|
Standardordner (optional) |
Standardordner, an den Extraktionsdateien in Cloud EPM-Umgebungen gesendet werden:
|
| Parameter der Basisauthentifizierung: | |
| Benutzername/Kennwort | Für die Basisauthentifizierung erforderliche Zugangsdaten |
|
Identitätsdomain (optional) |
Identitätsdomain, die beim Autorisieren vor dem Benutzernamen angehängt werden soll. |
| Parameter der OAuth-Authentifizierung: | |
| Client-ID | Client-ID für den Client, den Sie für globale Verbindungen erstellt haben. |
| Zugriffstoken | Zugriffstoken für den Client, den Sie für globale Verbindungen erstellt haben. |
| Aktualisierungstoken | Aktualisierungstoken für den Client, den Sie für globale Verbindungen erstellt haben. |
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Speicherort | Die URL für den EPM-Server. Beispiel: https://erp.mycloud.com |
| Authentifizierungstyp | Wählen Sie eine Option aus:
|
|
Standarddokumentkonto |
Ordner, in den die Datei in Oracle Cloud ERP extrahiert werden soll. Beispiel: fin/generalLedger/import. |
| Parameter der Basisauthentifizierung: | |
| Benutzername/Kennwort | Für die Basisauthentifizierung erforderliche Zugangsdaten |
|
Identitätsdomain (optional) |
Identitätsdomain, die beim Autorisieren vor dem Benutzernamen angehängt werden soll. |
| Parameter der OAuth-Authentifizierung: | |
| IDCS-Token-URL | Authentifizierungsserver des Providers. Wird zum Austausch eines Autorisierungscodes für ein Zugriffstoken verwendet. |
| Client-ID | Client-ID für den Client, den Sie für globale Verbindungen erstellt haben. |
| Bereich | Bietet eine Methode zur Verwaltung des Umfangs der Zugriffsberechtigungen, die einem JSON Web Token gewährt werden. |
| Zertifikatalias | Der Alias, den Sie beim Import des Zertifikats in Cloud ERP angegeben haben. |
| Private-Key-Upload | Zertifikatsdatei, die Sie in Cloud ERP importiert haben. Klicken Sie auf Dateispeicherort hochladen, um die Datei hochzuladen. Die Datei muss die Dateierweiterung .PEM haben. |
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Speicherort | Die Swift-URL des Oracle Object Storage Cloud-Buckets. Das Format der URL ist https://swiftobjectstorage.region_identifier.oraclecloud.com/v1/namespace. Dabei gilt:
Tipp: Die Oracle Object Store-Swift-URL muss die Version und den Namespace enthalten. Verwenden Sie keinen nachgestellten Schrägstrich im Speicherortparameter. |
| Authentifizierungstyp | Wählen Sie die Basisauthentifizierung oder die Authentifizierung mit API-Signaturschlüssel aus. |
| Basis | |
| Benutzername/Kennwort | Für die Authentifizierung erforderliche Zugangsdaten:
|
| API-Signaturschlüssel | |
|
Für einen API-Signaturschlüssel erforderliche Zugangsdaten:
|
| Standard-Bucket (optional)
Hinweis: Dieses Feld ist erforderlich, um die Verbindung zu testen. |
Container zum Speichern der extrahierten Datei innerhalb des Namespace für den Objektspeicher. Bei diesem Parameter muss die Groß-/Kleinschreibung berücksichtigt werden. |
| Standardunterordner (optional) | Unterordner unter dem Standard-Bucket, in den die Extraktionsdatei geschrieben werden soll. Wenn der angegebene Unterordner nicht vorhanden ist, wird er erstellt. Bei diesem Parameter muss die Groß-/Kleinschreibung berücksichtigt werden. |
Hinweis:
Für Oracle Object Storage-Verbindungen müssen Sie eine Standardgruppe eingeben, um die Verbindung zu testen.Hinweis:
Alle Probleme in allen Verbindungen müssen korrigiert werden, bevor Sie die Verbindungen speichern können. Wenn in den Verbindungsdetails einer beliebigen Verbindung Pflichtfelder fehlen, wird für diese Verbindung ein Indikator angezeigt, und eine Fehlermeldung weist darauf hin, dass eine oder mehrere Verbindungen Probleme aufweisen, die behoben werden müssen.Um eine globale Verbindung zu löschen, klicken Sie in der Spalte "Aktionen" auf
, Löschen. Sie können eine globale Verbindung, die von einer Extraktion verwendet wird, nicht löschen. Sie können eine globale Verbindung für Oracle Address, Email, and Phone Verification nicht löschen, wenn sie von einer Adresseigenschaft verwendet wird.