Mit Constraints können Sie bestimmte Datenregeln über Knotentypen und Dimensionen in einer Anwendung hinweg erzwingen (z.B. die Eindeutigkeit von Namen).
Constraints unterscheiden sich insofern von benutzerdefinierten Validierungen, als sie Bedingungen knotensetübergreifend prüfen. Benutzerdefinierte Validierungen hingegen prüfen Bedingungen auf Knotenebene. Beispiel: Eine benutzerdefinierte Validierung kann eine Bedingung für einen Knoten oder den übergeordneten Knoten prüfen. Mit Constraints können Sie jedoch die Bedingung knotensetübergreifend auf Dimensions- oder Anwendungsebene prüfen.
Constraint erstellen
- Prüfen Sie die Anwendung, für die Sie einen Constraint erstellen möchten.
- Klicken Sie in der Registerkarte Constraints auf Erstellen, und führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
- Gehen Sie wie folgt vor, um die Eindeutigkeit einer Eigenschaft für alle Knoten innerhalb aller gebundenen Knotentypen in einer Anwendung zu prüfen:
- Wählen Sie Anwendungsgebundene Eindeutigkeit aus.
- Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung ein.
- Wählen Sie unter Eigenschaften eine Eigenschaft für den Constraint aus. Nur gültige Eigenschaften (siehe Wichtige Aspekte) innerhalb der gebundenen Knotentypen in der Anwendung werden angezeigt.
Core.Name kann unabhängig vom Standardtyp ausgewählt werden.
- Wählen Sie aus, ob Sie den Constraint aktivieren möchten oder nicht. Der Constraint ist standardmäßig aktiviert.
- Optional: Weisen Sie den Schweregrad (Fehler, Warnung oder Ignorieren) des Constraints für die folgenden Vorgänge zu:
- Anforderung weiterleiten
- Anforderung genehmigen
- Anforderung festschreiben
- Ansichtspunkt validieren und exportieren
Einzelheiten hierzu finden Sie unter Erzwingung und Schweregrad von Validierungen konfigurieren.
- Gehen Sie wie folgt vor, um die Eindeutigkeit einer Eigenschaft für alle Knoten innerhalb aller gebundenen Knotentypen in einer Dimension zu prüfen:
- Wählen Sie Dimensionsgebundene Eindeutigkeit aus.
- Wählen Sie im Dropdown-Menü "Dimension" eine Dimension aus. Im Dropdown-Menü werden nur gebundene Dimensionen angezeigt.
- Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung ein.
- Wählen Sie unter Eigenschaften eine Eigenschaft für den Constraint aus. Nur gültige Eigenschaften (siehe Wichtige Aspekte) innerhalb der gebundenen Knotentypen in der Dimension werden angezeigt.
Core.Name kann unabhängig vom Standardtyp ausgewählt werden.
- Wählen Sie aus, ob Sie den Constraint aktivieren möchten oder nicht. Der Constraint ist standardmäßig aktiviert.
- Optional: Weisen Sie den Schweregrad (Fehler, Warnung oder Ignorieren) des Constraints für die folgenden Vorgänge zu:
- Anforderung weiterleiten
- Anforderung genehmigen
- Anforderung festschreiben
- Ansichtspunkt validieren und exportieren
Einzelheiten hierzu finden Sie unter Erzwingung und Schweregrad von Validierungen konfigurieren.
- Gehen Sie wie folgt vor, um die Eindeutigkeit einer Eigenschaft für alle Knoten innerhalb von ausgewählten Knotentypen in einer Anwendung zu prüfen:
- Wählen Sie Eindeutigkeit von Knotentyp aus.
- Wählen Sie unter Knotentypen einen Knotentyp aus, um ihn zum Constraint hinzuzufügen. Sie können mehrere Knotentypen für den Constraint auswählen, und Sie können gebundene und ungebundene Knotentypen auswählen. Klicken Sie auf das X, um einen ausgewählten Knotentyp aus dem Constraint zu entfernen.
- Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung ein.
- Wählen Sie unter Eigenschaften eine Eigenschaft für den Constraint aus. Nur gültige Eigenschaften (siehe Wichtige Aspekte) innerhalb des ausgewählten Knotentyps werden angezeigt.
Core.Name kann unabhängig vom Standardtyp ausgewählt werden.
- Wählen Sie aus, ob Sie den Constraint aktivieren möchten oder nicht. Der Constraint ist standardmäßig aktiviert.
- Optional: Weisen Sie den Schweregrad (Fehler, Warnung oder Ignorieren) des Constraints für die folgenden Vorgänge zu:
- Anforderung weiterleiten
- Anforderung genehmigen
- Anforderung festschreiben
- Ansichtspunkt validieren und exportieren
Einzelheiten hierzu finden Sie unter Erzwingung und Schweregrad von Validierungen konfigurieren.
- Klicken Sie auf Speichern.
Constraint bearbeiten
-
Wählen Sie in der Registerkarte "Constraints" des Anwendungsinspektors den zu bearbeitenden Constraint aus, und klicken Sie auf Bearbeiten.
Note:
Nach dem Speichern können Sie den Typ eines Constraints (z.B. von "Anwendung" in "Dimension") oder die Dimension, für die ein Constraint gilt, nicht ändern.
- Optional: Bearbeiten Sie Name oder Beschreibung des Constraints.
- Optional: Wählen Sie unter "Eigenschaft" die Eigenschaft für den Constraint aus. Es werden nur Eigenschaften auf Knotenebene mit dem Datentyp "Zeichenfolge", "Knoten", "Numerische Zeichenfolge" oder "Sequenz" angezeigt, deren Standardwerte nicht geerbt wurden und deren Standardtyp "Kein Wert" lautet.
Core.Name kann unabhängig vom Standardtyp ausgewählt werden.
- Optional: Geben Sie unter Aktiviert an, ob der Constraint aktiviert oder deaktiviert werden soll.
- Optional: Weisen Sie den Schweregrad (Fehler, Warnung oder Ignorieren) des Constraints für die folgenden Vorgänge zu:
- Anforderung weiterleiten
- Anforderung genehmigen
- Anforderung festschreiben
- Ansichtspunkt validieren und exportieren
Einzelheiten hierzu finden Sie unter Erzwingung und Schweregrad von Validierungen konfigurieren.
Constraint löschen
Klicken Sie zum Löschen eines Constraints für den zu löschenden Constraint auf X. Um einen Constraint löschen zu können, dürfen Sie sich nicht im Bearbeitungsmodus befinden.