Anwendungs-Cubes speichern Metadaten und Daten. In der Registerkarte "Cubes" wird der Name und Typ der Cubes angezeigt, die der Anwendung zugeordnet sind. In Anwendungen mit mehreren Währungen sind standardmäßig zwei Cubes vorhanden:
Consol - Konsolidiert
Rates - Fremdwährungskurse
Als Serviceadministrator können Sie nach Bedarf zusätzliche Block Storage-Cubes aktivieren. Sie können einen oder mehrere vordefinierte Cubes auswählen (Consol-Cube 2, Consol-Cube 3, Consol-Cube 4 und Consol-Cube 5). Wenn Sie zusätzliche Cubes aktivieren, können Sie Ihre Daten in eindeutige Segmente aufteilen, um die Performance zu optimieren.
Diese Funktion ist nur für DSO-Anwendungen (für Dense-/Sparse-Dimensionen optimierte Anwendungen) verfügbar.
Achtung:
Diese Funktion ist nur eingeschränkt verfügbar. Das Hinzufügen zusätzlicher Cubes verursacht einen höheren Wartungsaufwand für die Anwendung und wird daher nur für bestimmte Anwendungsfälle empfohlen. Um diese Funktion zu aktivieren, müssen Sie eine technische Serviceanfrage weiterleiten.
Anwendungsfälle - empfohlen
Performanceverbesserung
Segmentierung von Daten zur Minimierung der Cube-Größe
Analyse konstanter Währungen
Sonstige Reportingstandards (lokale GAAP, IFRS usw.)
Weitere Details, z.B. Fußnoten
Funktionale Verbesserung - zusätzliche Custom-Dimensionen (über Stapelung)
Haupttreiber
Die Datensegmente sollten unabhängig sein.
Ressourcen werden gemeinsam verwendet.
Idealerweise sollte die Datenbewegung minimal sein.
Anwendungsfälle - nicht empfohlen
Historische Daten
Die Anwendungsgröße bleibt unverändert.
Diese Konfiguration bietet keine Verbesserung der Konsolidierungsperformance.
Daten archivieren
Es gelten die gleichen Überlegungen wie für historische Daten.
Das ständige Zurücksetzen der Anfangssalden ist logistisch komplex.
Wenn Sie zusätzliche Cubes aktivieren, werden Warnmeldungen angezeigt. Die Warnungen hängen davon ab, welche anderen Funktionen in der Anwendung bereits aktiviert sind, z.B. "Erweiterte Organisation nach Periode" und "Anteilsmanagement". Wenn Sie zusätzliche Cubes und andere Funktionen separat aktivieren, wird sichergestellt, dass die Metadatenänderungen für diese Funktionen korrekt implementiert werden.
Nachdem Sie einen Cube aktiviert haben, wird ein neuer Cube mit dem ausgewählten Cube-Namen erstellt. Da zusätzliche Cubes nur für DSO-Anwendungen verfügbar sind, wird der neue Cube mit "Period" und "Movement" als dicht besetzt konfiguriert. Alle Cubes haben dieselbe Anzahl von Dimensionen und Anwendungseinstellungen. Die folgenden Artefakte werden im neuen Cube erstellt/aktiviert:
Dimensionen und vordefinierte Elemente werden aktiviert.
Vordefinierte Formulare und Regeln werden für den Cube erstellt.
Sie müssen benutzerdefinierte Formulare und On-Demand-Regeln im neuen Cube neu erstellen oder kopieren.
Im Dimensionseditor können Sie alle nicht vordefinierten Elemente für neue Cubes aktivieren.
Szenarios und Jahre werden standardmäßig für alle Cubes aktiviert.
Nachdem Sie einen neuen Cube hinzugefügt haben, können Sie ihn in der Dropdown-Liste "Cube" auswählen, z.B. im Konsolidierungsprozess, in konfigurierbaren Konsolidierungsregeln, in konfigurierbaren Berechnungsregeln (Einfügeregeln), in On-Demand-Regeln, in Umrechnungsregeln, bei der Umrechnung der Berichtswährung, in Konsolidierungsberichten, in Intercompany-Abgleichsberichten, in Journalen und in Journalberichten.
So aktivieren Sie zusätzliche Cubes:
Klicken Sie auf der Homepage auf Anwendung, und wählen Sie Konfiguration aus.
Klicken Sie im Fenster Konfigurieren auf Funktionen aktivieren.
Wählen Sie unter Zusätzliche Cubes aktivieren einen oder mehrere vordefinierte Cubes (Consol-Cube 2, Consol-Cube 3, Consol-Cube 4 und Consol-Cube 5) aus, und klicken Sie auf Aktivieren.
Ein neuer Cube mit dem ausgewählten Cube-Namen wird erstellt.