Laufzeitvariablen bearbeiten

Zeigt, wie Sie ein Set von Variablen auswählen, die als Laufzeitparameter für Pipelinejobs verwendet werden können.

Auf der Seite "Variablen" können Sie ein Set von Variablen auswählen, die als Laufzeitparameter für Pipelinejobs verwendet werden können. Wenn Sie eine Pipeline ausführen, wird ein Eingabewert für diese Variablen angegeben - ein Set von Out-of-the-box- oder Laufzeitwerten, die als Parameterwerte für einzelne Jobs verwendet werden können. Bei den Variablen kann es sich um vordefinierte Typen wie "Periode", "Importmodus" oder "Exportmodus" handeln.

Sie können auch benutzerdefinierte Variablenparameter als Jobparameter hinzufügen. Beispiel: Um mit einer Substitutionsvariablen statische Werte für die Startperiode zu übergeben, ändern Sie den Variablentyp in "Text", und geben Sie eine Substitutionsvariable als Parameter an, der von der Integrations-REST-API akzeptiert wird, z.B. &ThisMonth#&ThisYear. (Eine Substitutionsvariable ist eine Variable mit einem benutzerdefinierten Namen und einem oder zwei vorangestellten Et-Zeichen (&).)

Standardlaufzeitvariablen:

  • Startperiode
  • Endperiode
  • Importmodus
  • Exportmodus
  • E-Mail senden
  • Senden an
  • Log anhängen
  • Phasenausführung

So ändern Sie Pipelinelaufzeitvariablen:

  1. Klicken Sie auf der Homepage der Komponente Datenintegration rechts neben der Pipeline auf Das Bild zeigt das Symbol "Auswählen"., und wählen Sie Pipelinedetails aus.

  2. Klicken Sie auf der Seite Pipeline auf die Registerkarte Variablen.

  3. Wählen Sie die zu ändernde Variable aus.

  4. Geben Sie unter Variablenname den Namen der hinzuzufügenden oder zu ändernden vordefinierten Variablen an.

    Der Variablenname kann als Jobparameter referenziert werden. Der Name darf maximal 20 Zeichen und keine Leerzeichen enthalten.

  5. Geben Sie unter Anzeigename den Anzeigenamen für die Variable an.

  6. Geben Sie unter Anzeigereihenfolge die Anzeigereihenfolge der Variablen an.

  7. Aktivieren Sie die Option Erforderlich, wenn zum Ausführen der Pipeline ein Wert für die Variable erforderlich ist.

  8. Wählen Sie in der Dropdown-Liste Validierungstyp den Typ des Wertes zum Validieren der Variablen aus.

    Validierungstypen:

    • Liste - Wertelistenabfrage, Binding-Werte erforderlich
    • Text - Freiform-Textfeld
    • Datei - Dateiname. Die Datei kann in einem Dateibrowserfenster ausgewählt werden.

    • Benutzerdefinierte Liste - Benutzerdefinierte Werteliste

      Geben Sie für diesen Validierungstyp im Fenster "Validierungsparameter" eine Werteliste an. Die Werte müssen im Format Value,Label angegeben werden, und jede Zeile muss mit einem Zeilenumbruchzeichen enden. Beispiel:

      M,Month
      Q,Quarter
      Y,Year
    • Lookup - Lookup-Werte verwenden

  9. Wählen Sie in der Dropdown-Liste Validierungsparameter die vordefinierten Parameter für die Variable basierend auf dem Validierungstyp aus.

    Beispiel: Sie können einen Variablenparameter für die Startperiode basierend auf einem der folgenden Listenvalidierungstypen auswählen:

    • Pipelinestatus
    • Wertelistenabfrage für Pipelineexportmodus
    • Wertelistenabfrage für globalen Periodennamen
    • Wertelistenabfrage für Location ohne Sicherheit
    • Saldenbilanz konvertiert nach Zielentity/Kontoabfrage
    • Abfrage für Prozessüberwachung
  10. Wählen Sie unter Standardwert den Standardwert für die Variable aus.

    Der Standardwert kann ein statischer Wert oder eine Planning-Substitutionsvariable sein.

    Die Standardlaufzeitvariablen und ihre Beschreibungen sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.

    Table 12-40 Standardlaufzeitvariablen und Beschreibungen

    Variablenname Verfügbare Werte
    Startperiode Geben Sie die erste Zeitperiode an, die im Geltungsbereich der Import-/Exportverarbeitung der Pipeline enthalten ist. Damit wird der Beginn des Periodenbereichs festgelegt, anhand dessen der Schritt "Datenaustausch" (zusammen mit der Endperiode) bestimmt, welche Periodendaten verarbeitet werden.
    Endperiode Geben Sie die letzte Zeitperiode an, die im Geltungsbereich der Import-/Exportverarbeitung der Pipeline enthalten ist. Damit wird das Ende des Periodenbereichs festgelegt, anhand dessen der Schritt "Datenaustausch" (zusammen mit der Startperiode) bestimmt, welche Periodendaten verarbeitet werden.
    Importmodus

    Gibt an, wie die Datenaustauschpipeline das Laden der eingehenden Daten während eines Importschritts verarbeiten soll, d.h. ob beim Import vorhandene Daten im Ziel ersetzt oder ergänzt/aktualisiert werden.

    • Ersetzen (Standardwert): Ersetzt vorhandene Zieldaten für den Importgeltungsbereich und lädt anschließend die neuen Daten.
    • Anhängen: Behält vorhandene Zieldaten bei und fügt neue Datensätze hinzu und/oder aktualisiert übereinstimmende Datensätze basierend auf den Importregeln.
    • Kein Import: Lädt keine Daten.
    • Zuordnen und validieren: Führt den Import mit den definierten Zuordnungen und Validierungsregeln aus, um die Quelldaten umzuwandeln und zu validieren. Die Daten werden jedoch nicht in das Ziel geschrieben. Wird verwendet, um Datei/Format, Zuordnungsabdeckung und Regelvalidierungen zu bestätigen und Fehler oder Warnungen zu prüfen, bevor ein Lade-/Commit-Vorgang ausgeführt wird.
    Exportmodus

    Gibt an, wie die Datenaustauschpipeline die Daten exportieren soll:

    • Zusammenführen (Standardwert): Exportiert nur die Daten im aktuellen Ausführungsgeltungsbereich und kombiniert sie mit einer vorhandenen Exportausgabe für die Zieldatei/den Zielspeicherort. Vorhandene Datensätze können aktualisiert werden, wenn die Schlüssel übereinstimmen. Es werden neue Datensätze hinzugefügt.
    • Akkumulieren: Fügt die Exportausgabe der aktuellen Ausführung der vorhandenen Ausgabe als zusätzliche Gruppe von Datensätzen hinzu (nur Anhänge), wobei zuvor exportierter Inhalt beibehalten wird.
    • Ersetzen: Generiert eine neue Exportausgabe für den aktuellen Ausführungsgeltungsbereich und überschreibt die vorhandene Exportdatei/den vorhandenen Exportinhalt im Zielspeicherort.
    • Testlauf: Führt den Exportprozess (Bereichsauswahl, Formatierung, Validierungen) aus, ohne die endgültige Exportausgabe zu erstellen oder zu schreiben. So können Sie Ergebnisse prüfen und Probleme ermitteln, bevor Dateien generiert werden.
    • Kein Export: Exportiert die Daten nicht.
    E-Mail senden

    Steuert, ob die Pipeline eine E-Mail-Benachrichtigung für die Pipelineausführung sendet:

    • Immer: Sendet eine E-Mail-Benachrichtigung für jede Pipelineausführung, unabhängig vom Ergebnis (Erfolg, Warnung oder Fehler).
    • Nein (Standardwert): Sendet keine E-Mail-Benachrichtigung für die Pipelineausführung.
    • Bei Fehler: Sendet nur eine E-Mail-Benachrichtigung, wenn die Pipelineausführung nicht erfolgreich verläuft (oder in einem Fehlerstatus endet).
    • Bei Erfolg: Sendet nur eine E-Mail-Benachrichtigung, wenn die Pipelineausführung erfolgreich abgeschlossen wurde.
    Senden an Geben Sie die E-Mail-Empfängerliste für Pipelineausführungsbenachrichtigungen an, wenn "E-Mail senden" aktiviert ist.
    Logs anhängen

    Steuert, ob die Ausführungslogs der Pipelineausführung als Dateianhänge in den Pipelineergebnissen/-benachrichtigungen enthalten sind (z.B. in der Jobausgabe oder einer konfigurierten E-Mail-/Benachrichtigungs-Payload).

    • Nein (Standardwert): Hängt keine Logs an.
    • Ja: Hängt Logs an.
    Phasenausführung
    • Von Anfang starten (Standardwert): Wenn die Pipeline nicht erfolgreich verläuft, wird der Prozess von Anfang an neu gestartet.
    • Von Fehler starten: Wenn die Pipeline nicht erfolgreich verläuft, wird der Job ab der letzten nicht erfolgreichen Phase statt von Anfang an neu gestartet. Wenn eine Pipeline aus einer nicht erfolgreichen Phase neu gestartet wird, wird der Status der Jobs aus der vorherigen Phase in die neue Pipelineausführung übertragen.

    Note:

    Wenn Sie Von Fehler starten auswählen, die Pipeline jedoch erfolgreich war, wird die Pipeline nicht ausgeführt.
  11. Klicken Sie auf Speichern.