Agent-Einstellungen konfigurieren

Mit dieser Aktionsschaltfläche können Sie die folgenden Management Agent-Einstellungen für eine Flotte ändern:
  • Welches Dateisystem pflegt die Management-Agents der Flotte auf ihren Hosts, um Java Runtime-Installationen zu ermitteln
  • Wie häufig die Management-Agents der Flotte die Nutzung und Java Runtime-Installationen an JMS-Flotten melden

Voraussetzungen: Sie haben eine Flotte im Flotten-Dashboard ausgewählt.

  1. Klicken Sie auf Agent-Einstellungen konfigurieren. Sie werden aufgefordert, die allgemeinen Einstellungen und die von den Management-Agents gescannten Dateisystempfade zu ändern. Diese Einstellungen gelten für alle Management-Agents in einer Flotte.
  2. Ändern Sie die allgemeinen Einstellungen:
    1. JMS-Plug-in-Metriken melden: Melden Sie Metriken zur Ressourcenauslastung (CPU, Arbeitsspeicher, Datenträger, Netzwerk) für das auf einer verwalteten Instanz bereitgestellte JMS-Plug-in. Die Daten sind auf der Detailseite der verwalteten Instanz verfügbar. Der Stamdardwert ist Nein.
    2. Benutzernamen für Anwendungsaufruf aufzeichnen: Erfassen Sie den Benutzernamen, der mit der Anwendungsnutzung in einer verwalteten Instanz verknüpft ist. Die Daten sind in der Anwendungstabelle auf der Detailseite der verwalteten Instanz verfügbar. Der Standardwert ist Ja.
      Hinweis

      Wenn dieser Wert auf "true" gesetzt ist, generiert das Java Management Service-Plug-in den Java-Nutzungstracker mit zusätzlichen Funktionen auf der Instanz, wenn eine verwaltete Instanz bei dieser JMS-Flotte während der Installation des Management Agent und des Deployments des JMS-Plug-ins registriert wird. Dadurch kann JMS die Eigenschaft <user.name> erfassen, um Anwendungen, die auf Anwendungsservern wie WebLogic und Tomcat ausgeführt werden, besser zu identifizieren. Wenn dieser Wert auf "false" gesetzt ist, verfügt der Nutzungstracker über Standardfunktionen.

    3. Java-Laufzeitnutzung in Minuten: Geben Sie die Häufigkeit an, mit der der Management-Agent die Java-Nutzung an JMS-Flotten melden muss. Die Werte müssen zwischen 5 und 90 Minuten liegen. Der Standardwert ist 60 Minuten.
    4. Agent-Polling-Intervall: Geben Sie die Häufigkeit an, mit der der der Management Agent die Arbeitsanforderungen prüfen muss. Wählen Sie die Einheit des Polling-Intervalls aus: Minute oder Stunde. Beispiel: Wenn der angegebene Wert 10 Minuten beträgt, prüft der Agent die Arbeitsanforderungen alle 10 Minuten und führt sie aus. Die Werte müssen zwischen 10 Minuten und 12 Stunden liegen. Der Standardwert beträgt 10 Minuten.
    5. Gültigkeit von Arbeitsanforderungen: Geben Sie den Zeitraum an, in dem JMS Fleets die Arbeitsanforderungen speichern soll. Wählen Sie die erforderliche Einheit, Tage oder Wochen aus. Die Werte müssen zwischen 7 und 30 Tagen liegen. Der Standardwert beträgt 2 Wochen.
  3. Ändern Sie die Dateiscaneinstellungen:
    1. Java Runtime Discovery: Geben Sie die Häufigkeit an, mit der die Management-Agents ihre Hosts auf Java-Laufzeitinstallationen scannen sollen. Wählen Sie die Einheit aus, Minuten oder Stunden. Die Werte müssen zwischen 3 und 24 Stunden betragen. Der Standardwert ist 24 Stunden.
      Um das Scannen von Management Agents nach Java-Laufzeitinstallationen zu stoppen, deaktivieren Sie die Option Java-Laufzeit-Discovery aktivieren.
    2. Ändern Sie die Dateisystempfade, die Management-Agents auf ihren Linux- und Windows-Hosts scannen sollen, um Java-Laufzeitinstallationen zu finden.
      Die Verzeichnisse können unter anderem aus folgenden Gründen angepasst werden:
      • Anpassung: Nehmen Sie Ihre eigene Java-Laufzeitinstallation auf, wie /etc/java.
      • Performance: Ausschließen von Pfaden, um den Zeitaufwand der Management-Agents für Scans, die Prozessorauslastung und die Arbeitsspeicherauslastung zu verringern.
      • Datenschutz: Ausschließen von Pfaden, um entsprechende Verzeichnisse auszulassen, deren Inhalte geheim bleiben sollen.
    3. Geben Sie im Abschnitt Pfad(e) ausschließen für jedes Betriebssystem eine Liste der Dateisystempfade an, die vom Scan ausgeschlossen werden sollen. Unterverzeichnisse sind standardmäßig ebenfalls ausgeschlossen.
      Um weitere Pfade auszuschließen, klicken Sie auf + Weiterer Pfad, und geben Sie die Details zum zusätzlichen Pfad an. Um einen Pfad zu entfernen, klicken Sie rechts daneben auf X.
    4. Geben Sie im Abschnitt Pfad(e) einschließen für jedes Betriebssystem eine Liste der Dateisystempfade an, die gescannt werden sollen. Unterverzeichnisse sind standardmäßig ebenfalls eingeschlossen.
      Der Management Agent enthält standardmäßig die folgenden Pfade:
      • Linux
        • /usr/java
        • /usr/lib/jvm
        • /usr/lib64/graalvm
        • /opt
      • Windows
        • c:\\Program Files\\Java

      Um weitere Pfade einzuschließen, klicken Sie auf + Weiterer Pfad, und geben Sie die Details zum zusätzlichen Pfad an. Um einen Pfad zu entfernen, klicken Sie rechts daneben auf X.

      Hinweis

      • Ein- oder Ausschlusspfade gelten für Java-Laufzeitinstallationen und -Anwendungen.
      • Das Durchsuchen von Dateien sucht nach Java-Installationen in den physischen Verzeichnissen. Java-Installationssymlinks (symbolischer oder Soft Link) werden nicht durch Dateiscans erkannt.
    Eine Beschreibung der Syntax zur Beschreibung von Dateisystempfaden finden Sie unter Include-/Exclude-Pfadmuster.

    Die Warnung "Das übergeordnete Verzeichnis ist nicht eingeschlossen" gibt an, dass der Pfad, den Sie der Liste der ausgeschlossenen Pfade hinzugefügt haben, derzeit nicht eingeschlossen ist. (Der zusätzliche Pfad wirkt sich nicht auf die Auswahl der Dateisystempfade aus, die von den Management-Agents der Flotte auf ihren Hosts gescannt werden, um JRE-Installationen zu ermitteln.)

    Die Warnung "Das übergeordnete Verzeichnis ist nicht eingeschlossen" kann ungültig sein, wenn die Include- und Exclude-Pfade sich überschneidende Platzhaltermuster enthalten. (Weitere Informationen zur Verwendung von Platzhaltermustern finden Sie unter Include-/Exclude-Pfadmuster.)

    Beispiel: Die folgenden Platzhaltermuster führen zu einer ungültigen Warnung:
    • Include-Pfad(e):/usr/**/java
    • Exclude-Pfad(e): /usr/**/lib32/java

    Der Workaround besteht darin, Platzhaltermuster durch einen expliziten Pfad zu ersetzen.

  4. Klicken Sie auf Änderungen speichern.
    Hinweis

    Es kann einige Zeit dauern, bis Änderungen an den Einstellungen der Management-Agents wirksam werden.