Regeldatei für eine ODBC-Datenquelle anpassen
Wenn die Quelldaten über das Netzwerk zugänglich und mit ODBC konfiguriert sind, können Sie Essbase-Regeln für den Zugriff auf die Quelldaten mit SQL-Abfrageergebnissen konfigurieren.
Beispiel 1 - DB2
Im Folgenden finden Sie ein Beispiel für die SQL-Eigenschaften für eine Load-Regel für den Zugriff auf eine relationale Datenquelle in DB2, die nicht als Datenquelle in Essbase definiert ist.
Das Feld Name muss mit dem in odbc.ini (Linux) definierten DSN-Namen oder dem in Windows konfigurierten Datenquellennamen übereinstimmen. Eine SQL-Abfrage, die Sie schreiben, ruft die Daten aus DB2 in Essbase ab.

Wenn Sie eine Laderegel für mehrere ODBC-Datenquellen verwenden möchten, können Sie eine Substitutionsvariable für den DSN-Namen (und für Elemente in SQL-Klauseln) verwenden. Beispiel: Wenn die Variablen &dsn und &month im Cube definiert sind, der mit der Regeldatei verknüpft ist,

dann kann die Laderegel diese Variablen referenzieren, wie im folgenden Regelbeispiel gezeigt:

Beispiel 2 - Teradata
Im Folgenden finden Sie ein Beispiel für die SQL-Eigenschaften für eine Load-Regel für den Zugriff auf eine relationale Datenquelle in Teradata.

odbc.ini (unter Linux):[Teradata]
Driver=/opt/teradata/client/16.20/lib64/tdataodbc_sb64.so
Description=NCR 3600 running Teradata V2R6.2
DBCName=192.0.2.110
astUser=
Username=xxxxxx
Password=xxxxxx
Database=TBC
DefaultDatabase=TBC
NoScan=no
MechanismName=TD2
Im Folgenden finden Sie ein weiteres Beispiel für die SQL-Eigenschaften für eine Load-Regel für den Zugriff auf eine relationale Datenquelle in Teradata.

Das obige Beispiel entspricht dieser Konfiguration in odbc.ini (unter Linux):
[$TELAPI$192.0.2.110]
Driver=/opt/teradata/client/16.20/lib64/tdataodbc_sb64.so
Description=NCR 3600 running Teradata V2R6.2
DBCName=192.0.2.110
astUser=
Username=xxxxxx
Password=xxxxxx
Database=TBC
DefaultDatabase=TBC
NoScan=no
MechanismName=TD2